OBERÄGERI: Die Gefahrenzone soll sicherer werden

Es war nicht das erste Auto, das in den Ägerisee gestürzt ist. Nach dem tödlichen Unfall vom Mittwoch will der Kanton jetzt handeln.

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Der in den Ägerisee gestürzte Wagen. (Bild Zuger Polizei)

Der in den Ägerisee gestürzte Wagen. (Bild Zuger Polizei)

Eine einheimische 77-jährige Autofahrerin ertrank im Wasser, weil sie mit ihrem Wagen das Geländer in einer Kurve in der Sulzmatt durchbrach und in den See stürzte (siehe Artikelverweis). Ein tragischer Unfall bei schneeglatter Strasse. Doch es ist nicht das erste Mal, dass in diesem Bereich Autos im Ägerisee landeten.

Sehr schnell wirds tief
«In den letzten Jahren sind etwa drei bis vier Fahrzeuge auf diese Art und Weise verunglückt», sagt Oberägeris Feuerwehrkommandant Franz Josef Wyss. Ein Fahrer hatte dabei Glück im Unglück, weil das Auto aufs Eis rutschte. Ansonsten kann der 83 Meter tiefe Ägerisee sehr schnell gefährlich werden, «denn das Wasser am Ufer ist oft schon nach wenigen Metern tief», so Wyss.

Sind Leitplanken die Lösung?
Der Kanton, der für die Sicherheit entlang der Kantonsstrasse Richtung Morgarten verantwortlich ist, will aber auf jeden Fall handeln. «Wir werden die heutige Sicherheitssituation verbessern», verspricht Hanspeter Sieber, Abteilungsleiter Strassenunterhalt im kantonalen Tiefbauamt. Will heissen: Nicht nur die Lücke, die jetzt durch den Unfall im Geländer entstanden ist, soll wieder geschlossen werden. «Wir werden uns die Situation anschauen und eine provisorische Lösung anbringen», sagt Sieber.

Wolfgang Holz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Zuger Zeitung.