OBERÄGERI: «Die Kündigung war missbräuchlich»

Die Gemeinde muss einem ehemaligen Bauverwalter Schadenersatz bezahlen. Seine Beschwerde hat noch mehr ausgelöst.

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Leander Staub. (Bild pd)

Leander Staub. (Bild pd)

Der Zuger Regierungsrat hat die Beschwerde des Oberägerers Leander Staub gestützt. Der Auslöser war die Ende November 2006 erfolgte Kündigung seines Arbeitsverhältnisses, die für ihn unbegründet war, durch den Gemeinderat Oberägeri.

Mehr rechtliches Gehör verlangt
Leander Staub war als Bauverwalter auf der Gemeindeverwaltung Oberägeri tätig, als der Gemeinderat entschied, das Arbeitsverhältnis per 28. Februar 2007 zu beenden. Mit der Begründung war Staub nicht einverstanden und hatte mehr Zeit für das rechtliche Gehör verlangt. Da der Gemeinderat am ursprünglichen Kündigungstermin festgehalten hatte, reichte Staub beim Regierungsrat Beschwerde ein.
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Wie er am Dienstag sagte, habe der Regierungsrat Ende März zu seinen Gunsten entschieden. Er habe die Kündigung als missbräuchlich erklärt und die Gemeinde Oberägeri zu einer Schadenersatzzahlung von vier Monatsgehältern verpflichtet. «Ich bin grundsätzlich zufrieden mit dem Entscheid des Regierungsrates», sagt Staub.

Monika Wegmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Zuger Zeitung.