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OBERÄGERI: Die Legoren im Wetterglück

Einer der vielen Höhepunkte der Legorenfasnacht ist jeweils der Umzug am Güdelzischtig. Auch dieses Jahr war das ganze Dorf auf den Beinen. Von Fasnachtsmüdigkeit war nichts zu spüren – im Gegenteil.
Nadine Wyss
Die Legoren im Wetterglück

Die Legoren im Wetterglück

Nadine Wyss

redaktion@zugerzeitung.ch

Als hätte Petrus mit Frau Holle ein Hühnchen gerupft, riss die Wolkendecke pünktlich zum Umzugsbeginn auf – Sonnenschein! Endlich hatte das Warten ein Ende, mit ein paar Minuten Verspätung ging es los. Die Harmoniemusik machte den Auftakt, gefolgt von der Fasnachtsregierung, dem Legorenrat. Von den Kindern sehnsüchtig erwartet wurde die Legorengruppe. Schon die Kleinsten schienen zu wissen, wie den Legoren die Süssigkeiten zu entlocken sind: «Miär liäbe Legor» war der Zauberspruch, gefolgt von einem lauten Güssä. Klappte es dann doch nicht mit dem Sprüchli, waren die Legoren nachsichtig und brachten damit Kinderaugen zum Strahlen. Dies passierte alles unter den wachsamen Augen des amtierenden Legorenvaters, Michi I. Rogenmoser, welcher mit seinem Gefährt folgte. «Der Legor hat eine lange Tradition. Dies geht bis zur Schlacht am Morgarten zurück», erklärt der frühere Legorenvater Armin Schönmann.

Ebenfalls Tradition hat in Oberägeri der Wagenbau. Anfang Jahr werden jeweils die Themen festgelegt, diese stammen aus nah und fern. So schafften es in diesem Jahr der EVZ mit seinem 50. Jubiläum oder die Fertigstellung des Gotthard-Basistunnels auf den Wagen. Auf die Schippe genommen wurde die Post mit ihrem fahrerlosen Postautoprojekt und den Päcklirobotern – und ganz aktuell: Donald Trump. So präsentierte sich der Präsident mit der First Lady auf dem Trump Tower während unten die Mauer zu Mexiko gebaut wurde, was den Mexikanern gar nicht passte. Wo Trump ist, ist auch Putin nicht weit. So wurde ihm ebenfalls ein Wagen gewidmet mit einem Seitenhieb auf den Dopingskandal. Aber auch hiesige Themen kamen zum Zuge wie die Fusion der Schützenvereine Ägerital und die Story einer alten Linde aus Unterägeri, die der Baulobby zum Opfer gefallen sein soll.

Wehmütig verabschiedet wurden die Kommentatoren Bernhard Russi und Matthias Hüppi, während die Guggen Papageno aus Oberägeri und die Crescendos aus Baar noch mal Stimmung machten. So war es dann auch schon vorbei, und das Wetterzeitfenster schloss sich wieder. Petrus ist definitiv ein Fasnachtsfan, denn schon bald darauf fing es an zu stürmen.

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