OBERÄGERI: Eine vollbepackte Vorfasnacht

Die Legoren­gruppe meisterte die erste Woche Ernstfall erfolgreich: Grindufhänket, Kleiderbörse und Kindermaskenball.

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Zum Kindermaskenball in Oberägeri erschienen zahlreiche Fasnächtler. (Bild: PD)

Zum Kindermaskenball in Oberägeri erschienen zahlreiche Fasnächtler. (Bild: PD)

Was für eine Woche! Kurz nachdem am 5. Januar die Fasnacht in Oberägeri mit der traditionellen Grindufhänket begonnen hatte, ging es am 8. und 9. Januar weiter mit der 6. Fasnachtskleiderbörse. Rund 1100 Fasnachtskleider, Grinde, Hüte und vielerlei Acessoires wurden zum Verkauf angeboten. Es hatte wirklich für jeden etwas dabei, so vielfältig und farbenfroh war unsere Börse noch nie! Dank verschiedenen Kostümverleihen, Guuggen, privaten Fasnächtlern und ganz angefressenen Fasnachtsgruppen, die ihre Kleider bis ins kleinste Detail gestaltet und geschaffen hatten, konnten wir eine riesige Auswahl präsentieren. Da an vielen Orten die Mottos für Maskenbälle und Wagensujets bereits bekannt waren, hiess es «dä Schneller isch de Gschwinder». Auch bei den Kindergwändli war die Auswahl grösser als in anderen Jahren, und dürfte bestimmt nächstes Jahr noch grösser werden.

Kaum war alles von der Börse verräumt, hiess es, alles vorbereiten für den Kindermaskenball vom 12. Januar. Punkt 13.30 Uhr war Türöffnung in der Maienmatt, und trotz traumhaft schönem Wetter kamen zahlreiche kleine und grosse Fasnächtler. Im schön dekorierten Saal, der bereit war für die Legorenparty am Abend, durften die Kinder tanzen, spielen, sich schminken lassen, eine Schätzfrage beantworten und ein feines Zvieri geniessen. Für Unterhaltung sorgte DJ Torro, die Guuggemusig F'Ägerer und die Jungtiroler. Besonders glänzten die Augen der Kinder, als die Preise für die Maskenprämierung vergeben wurden – aber auch jene der stolzen Eltern.

Vielen Dank an die zahlreichen Besucher der beiden Anlässe, für die Zusammenarbeit mit den Abwärten, den Legorenräten, den Mitwirkenden, den Sponsoren und natürlich all unseren fleissigen Helfern, «Danke villmal!»

Für die Legorengruppe: Marie-Louise Abegg-Müller