OBERÄGERI: Enteignung wegen Trottoir: Wogen gehen hoch

Der Kanton will die Hauptstrasse in Oberägeri verbreitern. Nicht alle geben dafür ihr Land ab.

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(Symbolbild Angel Sanchez/Neue UZ)

(Symbolbild Angel Sanchez/Neue UZ)

In Oberägeri tritt der Kanton derzeit als Bauherr auf: Die Hauptstrasse, die in Kantonsbesitz ist, soll im Abschnitt Alte Landstrasse bis Knoten Mitteldorfstrasse saniert und erweitert werden. In diesem Teilstück besteht heute auf der Seeseite bereits ein Trottoir – nun wollen der Kanton und die Gemeinde auch bergseitig ein solches erstellen, als kombinierten Fuss- und Radweg. Dazu müssen Anlieger ein Stück Land hergeben: Der Kanton hat eine formelle Enteignung eingeleitet.

Gegen das Projekt und vor allem die Enteignung regt sich Widerstand. Bis am Mittwochvormittag sind zwei Einsprachen gegen das Bauvorhaben eingegangen. «Wir werden mit den Einsprechern nochmals Gespräche führen», sagt Urs Lehmann vom kantonalen Tiefbauamt. Ziel sei es, sich mit den Nachbarn gütlich zu einigen. «Aus rein formalen Gründen müssen wir aber bereits heute neben dem Begriff Landerwerb auch jenen der Enteignung verwenden.»

Luc Müller

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Zuger Zeitung.