OBERÄGERI: Er vertreibt die Poltergeister

Vor Geistern hat Anton Styger heute keine Angst mehr. Der medial veranlagte Oberägerer weiss, wie man mit ihnen umgeht.

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Anton Styger. (Bild Patrik Pauli/Neue ZZ)

Anton Styger. (Bild Patrik Pauli/Neue ZZ)

«Mitten im normalen Leben kann Aussergewöhnliches passieren und Ängste auslösen», weiss Anton Styger (60). Für den Normalbürger sind es unheimliche Erlebnisse, mit denen er konfrontiert wird. Wie der Fall der 18-jährigen Lehrtochter, die plötzlich depressiv wurde. Als der Vater die Tochter auf dem Fensterbrett des vierten Stocks findet, wird Styger kontaktiert. Er war überzeugt, dass sie vom Geist eines jungen Mannes befallen sei, der Selbstmord begangen hatte. «Eine innere Stimme hat dem Mädchen gesagt: Tu es auch», berichtet er. Das Mädchen habe nahe beim Friedhof gewohnt und Mitleid mit dem Verstorbenen gehabt. Seine Gebete hätten geholfen, das Mädchen habe wieder arbeiten können.

Nicht immer kann Styger vor Ort sein. Er unterstützt Hilfesuchende häufig telefonisch, gibt Tipps und sendet Gebete per E-Mail oder Fax. «Mir ist die Hilfe zur Selbsthilfe wichtig. Ich verlange nichts für meinen Dienst, lehne aber Dankeszeichen nicht ab», gibt er zu.

Der medial veranlagte Oberägerer sieht sich zwar als Heiler, mehr aber als Medium einer höheren Macht. Rund 200 seiner Fälle hat Styger jetzt im Buch mit dem Titel «Erlebnis in den Zwischenwelten» festgehalten.

Monika Wegmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Zuger Zeitung.