OBERÄGERI: Gehen Einheimische nur noch leer aus?

Die hohen Immobilienpreise im Dorf geben schweizweit zu reden. Zuger Gemeindepolitiker sehen das nicht dramatisch.

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In Oberägeri werden Wohnungen teurer. (Bild Dominik Hodel/Neue ZZ)

In Oberägeri werden Wohnungen teurer. (Bild Dominik Hodel/Neue ZZ)

2 Millionen kostet die 5 1/2-Zimmer­wohnung, durch die der Immobilienmakler die Fernsehzuschauer von «10 vor 10» am Dienstag führt. In Oberägeri sei der Druck auf die Preise von Wohneigentum so hoch, so der Sprecher der Reportage, dass die Einheimischen keine Chance hätten, eine Wohnung zu ergattern.

Ein Zuger Immobilienmakler bestätigt diesen Trend: «Das Ägerital wird immer begehrter – gerade, weil es so wenige Objekte gibt.» 10?000 Franken pro Quadratmeter seien keine Seltenheit mehr. Wer leistet sich solche Luxusimmobilien? «Internationale Klientel.»

«Es gibt sicher Immobilien, die überteuert sind», gibt Oberägeris Gemeinderat Heinrich Stampfli zu. Generell stimme es aber nicht, dass der Druck auf die Wohnungspreise zu hoch sei. Gerade die Überbauung Riedmattli mit 22 günstigen Wohnungen habe dies gezeigt. Die letzten Wohnungen hätten nur schleppend verkauft werden können.

Wolfgang Holz/sab

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Zuger Zeitung.