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Oberägeri macht knapp 7 Millionen Franken Plus

Die Jahresrechnung weist einen Ertragsüberschuss von knapp 7 Millionen Franken aus. Ob nun am Steuerfuss geschraubt wird, werde sich aber erst im Budgetprozess zeigen, so die Finanzchefin.
Andrea Muff

Die Jahresrechnung der Gemeinde Oberägeri schliesst mit einem Ertragsüberschuss von knapp 7 Millionen Franken ab. Damit ist die neue Finanzchefin, Evelyn Rust, sehr zufrieden, wie sie bestätigt. «Das Ergebnis beweist, wir sind auf dem richtigen Weg», fügt sie hinzu. Mit einem Aufwand von rund 38,5 Millionen Franken gegenüber einem Ertrag von 45,4 Millionen Franken resultierte ein Plus von 6,9 Millionen Franken. Budgetiert war ein weitaus kleinerer Mehrertrag von 221 500 Franken.

Als Gründe für das positive Rechnungsergebnis zählt die CVP-Gemeinderätin die rund 5,2 Millionen Franken mehr Fiskalerträge auf. Auf der anderen Seite habe es aber auch weniger Sachaufwand gegeben und zudem herrsche ein hohes Kostenbewusstsein. Bei den Steuereinnahmen haben vor allem die Mehreinnahmen bei der Vermögenssteuer zu dem guten Ergebnis geführt. Evelyn Rust gibt aber zu: «Ein kleines Klumpenrisiko besteht, darum ist es wichtig weitsichtig oder vorausschauend zu planen.»

Sparanstrengungen zeigen Wirkung

Auch auf der Aufwandseite verfolgt die Gemeinde weiterhin die Strategie: «Wir prüfen unsere Ausgaben genau und handeln weiterhin nach dem Prinzip Optimum vor Maximum», erklärt die Finanzchefin. «Die Sparanstrengungen und ein hohes Kostenbewusstsein des Gemeinderates und der Mitarbeitenden zeigen Wirkung.»

Im Budget 2019 wurde ein einmaliger Steuerrabatt von 3 Prozentpunkten gewährt – das bedeutet, der Steuerfuss sinkt von 65 auf 62 Prozent. Könnte es nun unter Voraussetzung dieses guten Jahresergebnisses sein, dass der Rabatt auch weiterhin gewährt oder gar eine Steuersenkung diskutiert wird? «Die Prognosen zeichnen sich erst im Herbst ab. Bei einem weiter anhaltenden Trend wird sich diese Frage im Budgetprozess sicherlich stellen», antwortet Evelyn Rust und gibt auch bezüglich ZFA eine Prognose ab: «Wir werden tendenziell eher eine Gebergemeinde bleiben.

An der Gemeindeversammlung im Juni wird der Gemeinderat beantragen, den Überschuss von 7 Millionen Franken aufzuteilen: 5,2 Millionen Franken sind für die finanzpolitische Reserve, 50 000 Franken für Unterstützungen im Inland und den Restbetrag von rund 1,6 Millionen Franken wird dem freien Eigenkapital zugewiesen.

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