OBERÄGERI: Tierkadaver-Sammelstelle stinkt zum Himmel

Bereits mehrere Male landeten stark verweste Tierkörper im Kühlraum der Tierkadaver-Sammelstelle in Oberägeri. Diesem Treiben soll nun per Videoüberwachung ein Ende bereitet werden.

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Die Kadaver-Sammelstelle. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Die Kadaver-Sammelstelle. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Ab dem 1. Januar 2010 wird der Kühlraum der Tierkadaver-Sammelstelle in Oberägeri per Videokamera überwacht. «Aus Respekt vor den Mitarbeitern und den toten Tieren», so Rudolf Halter, Leiter der Bau- und Sicherheitsabteilung der Gemeinde Oberägeri. In den vergangenen drei Jahren kam es zu rund sechs Vorfällen, bei denen die Vorschriften für die kostenlose Kadaverentsorgung nicht eingehalten wurden. Im Raum, der 24 Stunden offen ist, dürfen tote Tiere bis zu 40 Kilogramm in einem Container und in Tonnen abgelegt werden.

Ab dem 1. Januar 2010 schaltet sich automatisch eine Videokamera im Innern der Sammelstelle ein, sobald die Eingangstüre geöffnet wird. Nach Angaben von Rudolf Halter habe man mit dem Datenschutzbeauftragten des Kantons Zug, René Huber, vor einem halben Jahr Kontakt gehabt. Die Filmsequenzen werden nur bei einem Vorfall gesichtet und sonst nach 24 Stunden gelöscht.

Luc Müller

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Zuger Zeitung.