Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Chnusperhüsli in Oberägeri empfängt wieder Gäste

Im «Chnusperhüsli» in Oberägeri hat ein neues Wirtepaar übernommen.
Rahel Hug
Franco Höhener hat das Restaurant in Oberägeri übernommen und wiedereröffnet nachdem es zehn Jahre geschlossen war. (Bild: Stefan Kaiser, Oberägeri, 17. Juli 2019)

Franco Höhener hat das Restaurant in Oberägeri übernommen und wiedereröffnet nachdem es zehn Jahre geschlossen war. (Bild: Stefan Kaiser, Oberägeri, 17. Juli 2019)

Nach beinahe einem Jahrzehnt ist im Lokal an der Morgartenstrasse 7 in Oberägeri wieder Leben eingekehrt. Die Türen im «Chnusperhüsli» stehen seit gut einem Monat wieder für die Gäste offen. Das neue Wirtepaar im kleinen Haus mit den braunen Schindeln am Dorfausgang heisst Franco und Bea Höhener.

Wie kam es, dass das Paar aus Menzingen die Oberägerer Beiz übernommen hat? Weil sein Vater in Morgarten wohne, sei er regelmässig am Restaurant vorbeigefahren, erzählt Franco Höhener. Er hat ausserdem noch eine landesweite Vertretung für Gross-Leinwände und ist zudem Co-Junioren-Trainer beim SC Menzingen. «Wir dachten uns, es wäre doch schön, in diesem herzigen, nostalgisch angehauchten Lokal wieder etwas zu machen. Es wäre schade, wenn es weiterhin leer stehen würde», sagt der 51-Jährige. Er habe beim früheren Besitzer angefragt, dieser habe jedoch kein Interesse an einer Vermietung gezeigt. Kürzlich ging die Liegenschaft in neue Hände, und Franco Höhener kam mit den Eigentümern ins Gespräch. «So hat es sich ergeben, dass wir das Lokal pachten konnten.»

Sämtliches Mobiliar 
neu angeschafft

Als erster Schritt galt es, das Restaurant neu einzurichten. «Wir haben die Räumlichkeiten im März leer übernommen», erzählt der neue Pächter. Sie hätten sämtliches Mobiliar sowie die gesamte Kücheneinrichtung neu angeschafft. Bei der Einrichtung und den Möbeln haben Franco und Bea Höhener vor allem auf viel Holz gesetzt: Das Interieur ist schlicht und urchig.

Mit dem Start ist der neue Gastgeber zufrieden. «Viele Leute kommen vorbei, weil sie neugierig sind, was hier passiert ist.» Höhener räumt ein, dass er die Wiedereröffnung besser hätte kommunizieren können. Im Amtsblatt vom 28. Juni publizierte er ein Inserat, in dem die Öffnungszeiten zu finden sind, nicht aber die Namen des Wirtepaars oder eine Telefonnummer.

Doch Höhener nimmt es gelassen: «Man lernt immer wieder dazu.» Sei Ziel sei es, «zusammen mit den Gästen zu wachsen». Das heisst, dass auch die Öffnungszeiten allenfalls noch angepasst werden, je nachdem wie die Bedürfnisse der Besucherinnen und Besucher aussehen.

Franco Höhener hält täglich einige Menüs parat. Eine kleine Speisekarte und ein Korb mit Snacks ergänzen das Angebot, abgerundet wird es mit selbst gebackenen Kuchen und Glaces. «Wir halten die Auswahl bewusst klein, traditionell und unkompliziert, sind aber stets offen für Neues. Wir möchten zunächst einmal schauen, wie unser Angebot ankommt», so Höhener.

Treffpunkt für
Jung und Alt

Der Menzinger hat selber keine direkte Erfahrung in der Gastronomie, ist aber laut eigenen Angaben beteiligt an einem grösseren Restaurant im Kanton Zug. Ausserdem waren seine Eltern in der Gastronomie tätig, und sein Vater unterstütze ihn auch im «Chnusperhüsli», berichtet er. Ideen für das Restaurant habe er viele, doch zurzeit sei noch nichts Konkretes in Planung. Fest steht für den Wirt: Das neu eröffnete «Chnusperhüsli» soll ein gemütlicher Treffpunkt für Jung und Alt sein.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.