OBERARTH/ZUG: Klingende Spiele des Windes

Fünf junge Musiker interpretieren Werke aus dem französischen Raum. Dabei variieren sie in der Besetzung.

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PentaTon (v. l.): Dominique Steiner, Oboe; Philipp Hösli, Fagott; Nicola Katz, Klarinette; Aniela Stoffels, Flöte; Ramon Imlig, Horn.

PentaTon (v. l.): Dominique Steiner, Oboe; Philipp Hösli, Fagott; Nicola Katz, Klarinette; Aniela Stoffels, Flöte; Ramon Imlig, Horn.

Das Bläserquintett PentaTon besteht aus fünf jungen Musikerinnen und Musikern, die alle aktiv am nationalen und internatio­nalen Konzertleben teilnehmen. Zusammengefunden haben sie während des Musikstudiums an den Hochschulen in Zürich und Luzern. Ihr Repertoire umfasst alle Epochen, von Barock über Klassik bis hin zur zeitgenössischen Musik. In den vergangenen Jahren brachte PentaTon mehrere Werke von Schweizer Komponisten zur Uraufführung.

Ergänzend zu Teilnahmen an Musikfestivals und Konzertreihen im In-­ und Ausland präsentiert das Bläserquintett PentaTon regelmässig auch in selber organisierten Konzerten sein neues Repertoire.

Französische Klänge

Unter dem Titel «Jeux du vent» startet PentaTon im Oktober die klassische Konzertsaison mit seinem aktuellen Programm. Dabei bricht das Ensemble die Stammbesetzung auf und spielt neben drei Werken in Vollbesetzung auch Stücke, in denen zwei oder sogar nur eines der fünf Mitglieder im Mittelpunkt steht. Ganz im Sinne des Titels wird mit verschiedenen Instrumentenkombinationen variiert und so ein zusätzliches, spielerisches Element der Abwechslung geboten. «Jeux du vent» – «Spiele des Windes» steht ganz im Zeichen von Musik aus dem französischen Sprachraum. Klangfarbenvielfalt, Verspieltheit, Virtuosität und Witz will das Quintett auf mannigfaltige Weise darbieten. Gespielt werden Werke von Jacques Ibert (1890–1962), Marco Pütz (*1958), François Devienne (1759–1803), Olivier Messiaen (1908–1992), Francis Poulenc (1899–1963) und Maurice Ravel (1875–1937).

PentaTon führt das Konzert zweimal in unserer Region auf: am Samstag, 7. Oktober, um 19.30 Uhr in der reformierten Kirche in Oberarth und am Sonntag, 8. Oktober, um 18 Uhr in der Klosterkapelle Maria ­Opferung in Zug. (red)