Obergericht zügelt ins umgebaute Zeughaus

Nach 15-monatigen Umbauarbeiten ist das Zeughaus in Zug wieder eröffnet worden. Die drei Obergeschosse werden ab Ende August vom Obergericht belegt. Das Sockelgeschoss dient der Stadt- und Kantonsbibliothek als Studienbibliothek.

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Von hier aus wird künftig gerichtet. (Bild: PD)

Von hier aus wird künftig gerichtet. (Bild: PD)

Den Anstoss zum Umbau des denkmalgeschützten Gebäudes aus dem Jahre 1897 gab die akute Raumknappheit der Gerichte. Dies veranlasste den Regierungsrat 2008, die Gerichte aus der laufenden Büroraumplanung herauszulösen und die Evaluation neuer Räumlichkeiten voranzutreiben.

Die Integration der Studienbibliothek ins ehemalige Kriegsdepot sei eine ideale Ergänzung, auch wegen der unmittelbaren Nähe zur Stadt- und Kantonsbibliothek, schreibt die Baudirektion in einer Mitteilung. Für den Umbau hatte der Kantonsrat 13,55 Millionen Franken bewilligt.

sda/ks