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OBERWIL: Drei Pappeln sorgen für Aufregung

Die schlanken Laubbäume am See sind für manchen Dorfbewohner zum Symbol geworden. Jetzt sind sie nur noch Vergangenheit.
Wolfgang Holz
So schön sahen die Bäume aus. (Bild: PD)

So schön sahen die Bäume aus. (Bild: PD)

Die Überreste der drei gefällten Pappeln am See. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Die Überreste der drei gefällten Pappeln am See. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Drei gefällte Pappeln in Oberwil haben die Gemüter erregt. Nicht nur weil es sich um drei alte, grosse Bäume handelt. Sondern weil diese sogar als Symbol für das Dorf gelten und auf dem Poststempel abgedruckt sind.

«Die Baüme waren nicht als Naturobjekte gemäss städtischer Bauordnung geschützt», versichert der Zuger SVP-Stadtrat und Bauchef André Wicki. «Da die Bauordnung keine weiteren Schutzbestimmung für Bäume enthält, durften die Pappeln somit vom privaten Grundeigentümer gefällt werden», sagt Wicki.

Die Bäume seien einfach morsch und alt gewesen. Und die Eigentümer hätten sich vorbildlich verhalten. «Denn die Grundlage für den Entscheid der Grundeigentümer bildete ein Gutachten von Spezialisten des Bundes Schweizer Baumpflege», so der Stadtrat. Besagtes Gutachten habe den drei Pappeln ein Sicherheitsrisiko attestiert. Wicki: «Gemäss unserem Kenntnisstand sollen anstelle der drei gefällten Pappeln nun eine Weide, eine Erle und eine Edelkastanie als Ersatz gepflanzt werden.»

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