Oberwil hat ein Gestaltungshandbuch

Die Stadt Zug hat das Gestaltungshandbuch für die Ortsbildschutzzone Oberwil veröffentlicht.

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Die Ortsbildschutzzone Oberwil (eingefärbt).

Die Ortsbildschutzzone Oberwil (eingefärbt).

Bild: Stadt Zug/PD

(mua) Nach dem 2016 herausgegebenen Gestaltungshandbuch Gartenstadt liegt seit kurzem auch das Gestaltungshandbuch für die Ortsbildschutzzone Oberwil vor. Mit seinem dörflichen Charakter geniesst Oberwil einen hohen Stellenwert innerhalb des Stadtgebiets, heisst es in einer Mitteilung der Stadt Zug. Eine besondere Identität weise der historische Ortskern mit seinen zahlreichen Altbauten und Denkmälern aus. 1995 habe die Stadt über dieses Gebiet eine Ortsbildschutzzone erlassen.

Das neue Gestaltungshandbuch beschreibt laut Mitteilung die besonderen Gestaltungselemente und leistet so einen wichtigen Beitrag, um den attraktiven Ortskern mit seinem typischen Ortsbild zu erhalten und weiterzuentwickeln. Es soll als Wegleitung bei der Projektierung und Beurteilung von Bauvorhaben in der Ortsbildschutzzone dienen.

Durch die Ensemblewirkung geprägt

Der Ortsbildschutz hat die Erhaltung überlieferter Ortsbilder mit ihrer Eigenart und Unverwechselbarkeit zum Ziel. Dafür sind nicht allein denkmalpflegerisch bedeutsame Bauten massgebend. Ein schützenswertes Ortsbild wird vielmehr durch die Ensemblewirkung der Gebäude aus unterschiedlichen Epochen geprägt. Hierfür sei der historische Ortskern von Oberwil ein gutes Beispiel, schreibt die Stadt Zug weiter. Erst durch das Zusammenspiel der einzelnen Bauten und ihrer Umgebung entsteht der besondere ortsbauliche Charakter dieses Ortes.

Das Gestaltungshandbuch Ortsbildschutzzone Oberwil ist auf der Website der Stadt Zug als Download verfügbar.