OBERWIL REBELLS: Das Streethockeyfeld kann gebaut werden

Gute Kunde für die Oberwil Rebells: Nach intensiven Verhandlungen sind die Beschwerden gegen den Neubau des Streethockey-Feldes zurückgezogen worden. Der Baubeginn erfolgt in den nächsten Tagen.

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Oberwil Rebell Tibor Kapanek beim Lärmtest im Feldhof in Zug. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Oberwil Rebell Tibor Kapanek beim Lärmtest im Feldhof in Zug. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

53 Einsprachen gingen im Mai 2008 beim Zuger Stadtrat gegen die öffentliche Auflage des Baugesuchs für ein Streethockey-Feld im Gebiet Feldhof ein. Der Stadtrat wies diese im September 2008 ab und erteilte die Baubewilligung. Dagegen wurde beim Verwaltungsgericht des Kantons Zug Beschwerde erhoben.

Wie die Stadtverwaltung Zug nun mitteilt, konnte Anfang Juni, nach einem Augenschein und verschiedenen Gesprächen zwischen den Beschwerde­führern, Vertretern der kantonalen Baudirektion, der Stadtverwaltung Zug sowie der Oberwil Rebells eine Einigung erzielt werden, die den Rückzug der Beschwerden zur Folge hatte.

Massnahmen gegen den Lärm
So werden verschiedene flankierende Massnahmen umgesetzt, die zur Eindämmung des Lärms führen sollen, wie zum Beispiel die Verwendung von sehr lärmdämmenden Banden oder dem Verbot des Abspielens von Musik ab Verstärkeranlagen. Zudem gilt ein Spiel- und Trainingsverbot am Vormittag von Sonn- und Feiertagen. Davon ausgenommen sind Spiele der Frauen- und Juniorenmannschaften an maximal drei Sonn- und Feiertagsvormittagen sowie Länder- und Europacupspiele der 1. und 2. Mannschaft.

Die bewilligten Tribünen, welche der Grosse  Gemeinderat der Stadt Zug aus dem Baukredit gestrichen hat, werden von den Oberwil Rebells finanziert und durch die Stadt erstellt, heisst es in der Medienmitteilung weiter. Sie kommen zwischen dem neuen Spielfeld und der bestehenden Bebauung Feldhof zu liegen. Mit dem Bau der Anlage soll demnächst begonnen werden.

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