OBERWIL: So baut man anderswo zum halben Preis

Nach dem Nein des Souveräns zu einer Sporthalle aus Kostengründen stellt sich die Frage: Wäre der Bau nicht auch viel günstiger zu haben?

Charly Keiser
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Die Reithalle in Aarau hat vor kurzem einen Preis gewonnen – trotz oder gerade wegen des Verzichts auf alles Überflüssige. (Bilder PD)

Die Reithalle in Aarau hat vor kurzem einen Preis gewonnen – trotz oder gerade wegen des Verzichts auf alles Überflüssige. (Bilder PD)

Die Stadt Aarau bestand auf einen «urbanen Bau». (Bild: PD)

Die Stadt Aarau bestand auf einen «urbanen Bau». (Bild: PD)

Seit Ende 2008 steht im Schachen in Aarau eine Reithalle. Diese enthält ein Restaurant, eine Tribüne und Sanitäranlagen. Gekostet hat die Halle, die zu grossen Teilen aus Holz gebaut worden ist, 3,2 Millionen Franken. Das von den Stadtzuger Stimmbürgern am letzten Sonntag versenkte Projekt für eine Sporthalle in Oberwil wurde auf 6,7 Millionen Franken veranschlagt. Die beiden Hallen sind von der Grösse her vergleichbar, wie die technischen Daten zeigen. Da stellen sich natürlich Fragen, die zum Teil schon im Vorfeld der Abstimmung kursierten.

Wurde die Halle in Oberwil absichtlich so teuer geplant, um das Projekt von den Stimmbürgern bodigen zu lassen? Warum hat der Grosse Gemeinderat der Stadt Zug (GGR) das Projekt nicht als überteuert an den Stadtrat zurückgewiesen? Wie gehts in Oberwil nach dem Nein weiter? Wie sieht die Situation rechtlich aus? Kann eine günstigere Halle am geplanten und extra dafür eingezonten Standort überhaupt noch realisiert werden?

Bau rechtlich weiterhin möglich

«Voraussetzung für den Abschluss des definitiven Baurechtsvertrages, den Hauptvertrag zwischen der Stadt und den Landeigentümern wäre eine Baubewilligung für ein Alternativprojekt bis Ende 2018», erklärt Bauchef André Wicki die rechtliche Lage.

Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ
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