OBERWIL: Streethockey: «Es sieht gut aus für die Stadt»

Einmal mehr verteidigen die Oberwil Rebells ihren Meistertitel als klare Favoriten. Trotzdem: In Oberwil gibts wenig Anlass zur Freude.

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Die Oberwil Rebells besiegten den SHC Grenchen-Limpachtal mit 11:3. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Die Oberwil Rebells besiegten den SHC Grenchen-Limpachtal mit 11:3. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

«Ooberwiiil», skandieren die Fans beim vorerst letzten Spiel im Dorf und einer sagt zum andern: «Hast du gehört? Oberwil und nicht Herti.» Aber der Fan müsste froh sein, wenn seine Lieblingsmannschaft auf dem geplanten Ersatzplatz in der Herti in der nächsten Saison überhaupt spielen könnte. «Es sieht gut aus für die Stadt», glaubt zwar Stadtrat Andreas Bossard. Die Front der Gegner und Einsprecher sei am Bröckeln. Rechtlich sei die Sache klar, alles sei zonenkonform, und der Weiterzug ans Bundesgericht koste sehr viel Geld. Geld, das die Einsprecher wohl nicht im Übermass zur Verfügung hätten. «Es tut weh», beschreibt Bossard seine Gefühlslage beim letzten Spiel.

Traurig ist auch Urs Banzer: «Tragisch, ich finde kaum Worte.» So weit habe es die Gesellschaft gebracht, dass eine Einzelperson auf Kosten des ganzen Dorfes so ihre Eigeninteressen habe durchsetzen können. «Ich kann es immer noch nicht verstehen.»

Charly Keiser

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Zuger Zeitung.