ÖFFENTLICHER VERKEHR: In Zug wird nachts der öV nicht billiger

Wer im Kanton Zug in der Nacht mit Bahn oder Bus fährt, der muss auch weiterhin einen Zuschlag bezahlen. Der Kantonsrat lehnte gestern eine Abschaffung ab.

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Wer in Zug nachts mit dem öV unterwegs ist, muss weiterhin einen Nachtzuschlag bezahlen. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Wer in Zug nachts mit dem öV unterwegs ist, muss weiterhin einen Nachtzuschlag bezahlen. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Den Nachtzuschlag abschaffen, das kam für die Zuger Regierung nicht in Frage. Gegen eine Vereinfachung hätte auch Regierungsrat Matthias Michel nichts einzuwenden. Allerdings müsse man die Fragen grundsätzlich angehen und könne das Problem nicht häppchenweise zu lösen beginnen. Wenn man den Zuschlag abschaffen möchte, müsste dafür der Kanton Zürich zuerst sein Gesetz ändern. «Das dürfte nicht so einfach sein», meinte Michel.

Für diese Argumente hatte Mit-Postulant Stefan Gisler (AGF, Zug) kein Verständnis. Nachtzuschläge sind für ihn kundenunfreundlich. Es sei doch unzumutbar, dass ein öV-Benutzer von Zürich-Stadelhofen über Zürich HB, Zug nach Oberwil drei verschiedene Nachtzuschläge eigenständig am Automaten lösen müsse. Und wer mit einem falsch gelösten Zuschlag angetroffen werde, der müsse noch einen Stickkontrollzuschlag von 80 Franken bezahlen.

Freddy Trütsch

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.