Öffentlicher Verkehr
Rotkreuz mit temporär mehr Zughalten

Vom Osterdienstag (19. April 2022) bis am 5. Mai 2022 sanieren die SBB zwischen Luzern Gütsch und Küssnacht am Rigi die weitgehend einspurige Strecke. Die Sperre hat auch Auswirkungen auf die Zuger Stadtbahn.

Marco Morosoli
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Die Ankündigungen der SBB zu Baumassnahmen auf ihrem Streckennetz stammen seit längerem aus dem Kopierautomat. «Eines der meistbefahrenen Netze der Welt» fehlt sowenig wie «intensiv genutzt» und «muss gepflegt» werden. Fakt ist: Die Einfahrt zum Bahnhof Luzern – ein Nadelöhr – saniert die Staatsbahn zwischen dem Schönheim- (199 Meter) und dem Gütschtunnel (326 Meter) die Strecke und ersetzt vier Weichen. Die Bauarbeiten beginnen am 19. April 2022 und dauern bis zum 5. Mai 2022.

Im gleichen Zeitraum sind zwischen Luzern Gütsch und Küssnacht am Rigi weitere Bauarbeiten geplant. Die SBB tragen dort das Schotterbett ab und ersetzen es. Dies führt zu Zugausfällen zwischen Luzern und und Küssnacht am Rigi.

Zu beachten ist, dass im vorerwähnten Zeitfenster die S1 zwischen Luzern und Baar erst ab Ebikon verkehrt respektive dort endet. Zwischen Luzern und Ebikon verkehren Ersatzbusse, die für die Strecke auf der Strasse mehr Zeit benötigen. Die Zusatzzüge Luzern–Zürich respektive den umgekehrten Fahrweg verkehren während der Sperre nur ab und bis Rotkreuz. Es halten in dieser Zeit auch einige IC- und EC-Züge in Rotkreuz. Der genaue Fahrplan ist auf der SBB-App zu erfragen. Er ist für den oben genannten Zeitpunkt schon angepasst.