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ÖV: 33 neue Busse für Zug – 13 für Luzern

Die Zugerland Verkehrsbetriebe wollen neue Busse beschaffen. Und auch die Verkehrsbetriebe Luzern müssen 13 Busse kaufen.
Diese Busse werden in den nächsten Jahren durch neue Modelle ersetzt. (Bild: Maria Schmid / Neue ZZ)

Diese Busse werden in den nächsten Jahren durch neue Modelle ersetzt. (Bild: Maria Schmid / Neue ZZ)

Der Wert des Auftrages geht in die dreistellige Millionenhöhe. Die Zugerland Verkehrsbetriebe haben den Auftrag zusammen mit der Auto AG Schwyz, der Auto AG Liestal und der Bus Ostschweiz AG ausgeschrieben. Federführend ist das Zuger Unternehmen, «weil wir bereits viel Erfahrung bei der Beschaffung von Fahrzeugen haben», wie Bruno Meyer, Leiter Markt, erklärt.

Die ersten der neuen Fahrzeuge sollen im nächsten Jahr ausgeliefert werden. Die restlichen Busse folgen bis 2018. «Unsere Flotte wird nicht erweitert», stellt Bruno Meyer klar. Es handle sich um eine Ersatzbeschaffung. Insgesamt wollen die Zuger 33 neue Busse bestellen. Sie rechnen mit Kosten von 40 bis 50 Millionen Franken. Jene Busse, welche ersetzt werden, sind rund 14 Jahre alt und somit am Ende ihrer Betriebsdauer. Diese werden verkauft, meist landen sie in Osteuropa.

Die vier Busunternehmen haben die Aufträge für Fahrzeuge mit Dieselantrieb ausgeschrieben. «Optional können auch Hybrid-Fahrzeuge offeriert werden», ergänzt Bruno Meyer von den Zugerland Verkehrsbetrieben. Diese Technologie habe aber den Nachteil, dass sie weniger leistungsstark sei und somit auf den Bergstrecken nicht eingesetzt werden könne. Die neuen Busse sollen über Klimaanlagen verfügen und auf dem neusten Stand der Technik sein.

Christian Glaus

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VBL müssen auf die Schnelle 13 Busse kaufen

lw. Der Eintrag im Kantonsblatt tönt alarmierend. Bei der Verkehrsbetriebe Luzern AG (VBL) bestehe ein «unvorhersehbarer kurzfristiger Bedarf an Gelenkautobussen». Wegen der künftigen Grossbaustelle beim Seetalplatz könne der Betrieb auf der Linie 2 «nicht mehr durch Trolleybusse gewährleistet werden». Deshalb hätten die VBL nun 13 Gelenkautobusse ohne (eigentlich vorgeschriebene) Ausschreibung direkt bei der Firma Evobus AG in Kloten bestellt. Und dies schon auf den kommenden Dezember. Was ist passiert?

Kanton kann Kosten sparen

VBL-Direktor Norbert Schmassmann erklärt: «Für die Arbeiten an der Umgestaltung des Seetalplatzes hätten die Oberleitungen unserer Trolleybusse aufwendig verlegt werden müssen. Wir haben aber dem Kanton und dem Verkehrsverbund eine günstigere Variante empfohlen: nämlich während der Bauzeit mit dieselbetriebenen Gelenkbussen zu fahren.» Solche Busse würden die VBL früher später sowieso zur Erneuerung der Fahrzeugflotte benötigen. «Wir ziehen nun die Fahrzeugbeschaffung zeitlich vor, damit der Kanton als Bauherr das Projekt einfacher abwickeln und in erheblichem Mass Kosten einsparen kann.»

Keine Zeit für Ausschreibung

Allerdings habe es eine Weile gedauert, bis man sich definitiv auf den VBL-Vorschlag habe festlegen können. «Als die Lösung dann vorlag, hat die verbleibende Zeit bis zum Baustellenbetrieb für eine öffentliche Ausschreibung der 13 Busse nicht mehr gereicht.» Eine Ausschreibung wäre laut Gesetz für die im Besitz der Stadt Luzern stehenden VBL eigentlich nötig. «Aber in dringenden Fällen kann gemäss Gesetz darauf verzichtet werden. Und dringend ist es, weil wir die ersten neuen Gelenkbusse wegen der Seetalplatz-Baustelle bereits ab März 2014 brauchen», begründet Schmassmann.

«Hart über Preis verhandelt»

Wie viele Millionen Franken die neuen Busse kosten, kommuniziert Schmassmann erst später. Grund: «Die Verträge sind noch nicht unterzeichnet.» Die Auto AG Rothenburg hat vor ein paar Jahren für ähnliche Busse etwa eine halbe Million Franken pro Stück bezahlt. Obwohl die VBL wegen der fehlenden öffentlichen Ausschreibung keine direkten Konkurrenzofferten vergleichen konnten, hat Schmassmann über Kontakte mit anderen Verkehrsbetrieben Vergleichspreise eruieren lassen. Ausserdem sei mit dem bekannten und bewährten Hersteller Evobus «sehr hart über den Preis verhandelt worden, um konkurrenzfähige Bedingungen zu erhalten».

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