Ohne Führerschein vor Polizei geflüchtet

Auf der Autobahn A14/A4 lieferte sich ein Junglenker am Sonntagnachmitag eine Verfolgungsjagd mit der Zuger Polizei. Der 20-Jährige war trotz Führerausweiseentzug mit dem Auto viel zu schnell Richtung Zürich unterwegs.

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Einsatzkräfte der Zuger Polizei patrouillierten am Sonntagnachmittag in einem zivilen Polizeifahrzeug auf der Autobahn A14 in Fahrtrichtung Zürich. Vor der Reusstalbrücke überholte ein BMW-Lenker die Patrouille in hohem Tempo. Auf dem mit 100 km/h beschränkten Abschnitt war dieser mit rund 150 km/h unterwegs, wie die Zuger Polizei mitteilt. Im dortigen Baustellenbereich zeigte die Nachfahrmessung teilweise bis zu 140 km/h an – dies bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h.

Kontrolle widersetzt

Auf Höhe Knonau wurde der Schnellfahrer angehalten und zur Raststätte Affoltern am Albis gelotst. Doch statt sich dort kontrollieren zu lassen, beschleunige er sein Fahrzeug erneut massiv und brauste in Richtung Zürich davon. Die Polizisten holten den Lenker wieder ein und nahmen ihn bei Urdorf schliesslich von der Autobahn. Es stellte sich heraus, dass der 20-jährige Schweizer gar nicht hätte fahren dürfen. Einen Führerausweis konnte er nämlich nicht vorweisen – dieser wurde ihm bereits früher entzogen.

Weiter war der Mann im polizeilichen Fahndungssystem durch die Luzerner Behörden zur Aufenthaltsnachforschung ausgeschrieben. Die Weiterfahrt wurde dem Junglenker untersagt. Er wurde angezeigt und wird sich vor dem zuständigen Richter verantworten müssen.

pd/bep