OLYMPIADE: «Wir haben wie die Irren trainiert»

Bald beginnen die Olympischen Spiele in Peking. Der Zuger Hans Kalt würde gerne noch einmal mitmachen.

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Ein Leben für den Sport: Hans Kalt. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Ein Leben für den Sport: Hans Kalt. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Der Zuger Hans Kalt ist mit seinen 1,97 Metern Körpergrösse nicht zu übersehen. Er mag manchmal einen Stock als Gehhilfe benutzen, doch der ehemalige Weltklasseruderer ist noch immer von Kopf bis Fuss auf Sport eingestellt. Und das seit 84 Jahren.

Der Sport als Lebenselixier
«Meine gute körperliche Verfassung habe ich dem Sport zu verdanken», sagt Kalt. Das kommt nicht von ungefähr. Bis vor fünf Jahren setzte sich Hans Kalt regelmässig ins Boot und ruderte auf dem Zugersee. «Wenn mein Fuss nicht verletzt wäre, könnte ich noch heute an die Olympischen Spiele gehen», fügt er an.

Zwei Olympiamedaillen geholt
Zweimal ist er an einer solchen Veranstaltung der Weltbesten gestartet. Das erste Mal vor genau 60 Jahren. Und Kalt war erfolgreich. Zusammen mit seinem Bruder Josef holte er 1948 in London im Zweier ohne Steuermann Silber. Vier Jahre später in Helsinki mit seinem neuen Partner Kurt Schmid gabs dann Bronze. Es waren die ersten olympischen Edelmetalle, die ein Zuger erkämpfte. An das Rennen in der britischen Hauptstadt erinnert sich der passionierte Ruderer auch nach 60 Jahren noch sehr gut. Kann den Rennablauf noch bis ins kleinste Detail erzählen.

Hans Kalt blickt denn auch stolz auf seine sportliche Karriere zurück: Zu seinen beiden Olympiamedaillen kamen noch 20 nationale Titel und ein EM-Triumph dazu. Sein Erfolgsrezept: «Wir haben wie die Irren trainiert.»

Marco Morosoli

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Zuger Zeitung.