OMBUDSSTELLE: Im Kanton Zug vermittelt eine Ombudsfrau

Der Kanton Zug bekommt im neuen Jahr seine erste Ombudsstelle. Das Projekt «Vermittler in Konfliktsituationen» wird damit nach acht Jahren abgeschlossen.

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Neue Zuger Ombudsfrau Katharina Landolf (PD)

Neue Zuger Ombudsfrau Katharina Landolf (PD)

Mit Einführung des kantonalen Gesetzes über die Ombudsstelle wird nun Frau Katharina Landolf ihre Tätigkeit als Ombudsfrau mit einem Pensum von 80 Prozent antreten. Der Kantonsrat hat sie am 28. Oktober 2010 zur ersten Ombudsfrau des Kantons Zug gewählt, teilt die Staatskanzlei Zug mit.

Vermittlerin bei Konflikten
Die 56-jährige Rechtsanwältin führt seit 1990 eine selbständige Anwaltskanzlei in Zürich und arbeitet zusätzlich seit 2000 als Mediatorin. Sie wohnt im Kanton Zürich.
Wie der bisher tätige «Vermittler in Konfliktsituationen» berät und vermittelt die Ombudsfrau bei akuten oder drohenden Konflikten zwischen Privaten und der öffentlichen Verwaltung.

Auch für Gemeinden zuständig
Mit Inkrafttreten des Ombudsgesetzes ist sie nicht mehr nur auf Kantons-, sondern nun offiziell auch auf Gemeindeebene und in Angelegenheiten zuständig, welche Träger öffentlicher Aufgaben ausserhalb der Verwaltung betreffen. Zudem steht die Ombudsstelle auch den Angestellten von Kanton und Gemeinden in Personalkonflikten als Anlaufstelle offen.

pd/bep