OMBUDSSTELLE: Immer mehr sind unzufrieden

Nach dem Attentat im Jahr 2001 schaffte auch der Kanton Zug eine Ombudsstelle. Dem Vermittler geht die Arbeit nicht aus – im Gegenteil.

Drucken
Teilen
«Dass die Stelle in eine definitive Ombudsstelle umgewandelt werden kann, ist hoch erfreulich», sagt Vermittler Beat Gsell. (Archivbild Neue ZZ)

«Dass die Stelle in eine definitive Ombudsstelle umgewandelt werden kann, ist hoch erfreulich», sagt Vermittler Beat Gsell. (Archivbild Neue ZZ)

Zwar hat der bisherige kantonale Vermittler Beat Gsell auf Ende November seinen vorzeitigen Rücktritt erklärt. Doch seine Stelle wird nicht überflüssig, gab es doch im letzten Jahr einen Rekord von Neueingängen. Mit zur Steigerung beigetragen hat der Umstand, dass nun auch die Angehörigen der Verwaltung mit verwaltungsinternen Konflikten an die Vermittlerstelle gelangen können. Dies stellt Beat Gsell in seinem Jahresbericht 2009 fest. Total gab es 153 (Vorjahr 133) Neueingänge Von 14,3 auf 18,3 Prozent sind die verwaltungsinternen Konflikte angestiegen, für die der Vermittler bisher formell nicht zuständig war.

Am 27. Mai hat der Kantonsrat das neue Ombudsgesetz verabschiedet. «Dass die Vermittlungsstelle in eine definitive Ombudsstelle umgewandelt werden kann, ist hoch erfreulich», stellt Beat Gsell fest. Die Wahl des neuen Ombudsmannes erfolgt dann erstmals durch den Kantonsrat.

Jürg J. Aregger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Zuger Zeitung.