ORTSPLANUNG: Ortsplanung - Stadt Zug will Geld sparen

Im Januar wird die Ortsplanung erneut diskutiert. Die Stadt will eine teure Umzonung verhindern – und schlägt eine andere vor.

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Das Oesch-Areal in der Herti wird in der Ortsplanung weiterhin ein Thema sein. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Das Oesch-Areal in der Herti wird in der Ortsplanung weiterhin ein Thema sein. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Es geht weiter. Die Ortsplanungsrevision der Stadt Zug startet in die nächste Phase. Nachdem sich der Grosse Gemeinderat (GGR) diesen Frühling mit den Vorlagen in erster Lesung beschäftigt hat, liegt nun das Resultat der öffentlichen Auflage vor.

Vom 22. August bis zum 30. September konnte sich die Bevölkerung mit den Unterlagen befassen und ihre Meinung dazu abgeben. Insgesamt sind 48 Schreiben mit 190 Einwendungen eingegangen.

Der Stadtrat zieht eine positive Zwischenbilanz. «Die öffentliche Auflage zeigt, dass die Stossrichtung der Planung auf einen breiten Rückhalt in der Bevölkerung zählen kann», schreibt er in der Vorlage an das Stadtparlament.

Spitalareal auch in solche Zone
Das Areal des alten Zuger Kantonsspitals soll beispielsweise einer Zone mit speziellen Vorschriften zugewiesen werden. Und auch hier argumentiert der Stadtrat mit der benötigten Flexibilität, da noch keine konkreten Pläne für das Grundstück vorliegen würden. Im Gegensatz zu den Arealen Oesch und Stierenmarkt will der Stadtrat hier aber keine Bebauungsplanpflicht festlegen. Festgehalten werden soll lediglich, dass der Stadtrat einen Bebauungsplan verlangen kann.

Yvonne Anliker

Mehr zum Thema lesen Sie am Mittwoch in der Neue Zuger Zeitung.