PÄDOPHILIE: So werden Zuger Lehrer überprüft

In Zürich ist ein Kinderschänder als Lehrer eingestellt – und jüngst vom Unterricht wieder freigestellt worden. Könnte so etwas auch in Zug passieren?

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red.«In den letzten sieben Jahren ist von der kantonalen Bildungsdirektion keine Unterrichtsbefugnis von einem Lehrer entzogen worden», versichert Lukas Fürrer, Kommunikationsbeauftragter der Zuger Bildungsdirektion. Um die Einstellung pädophiler Lehrpersonen verhindern zu können, gebe es seitens der Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) eine «Schwarze Liste» mit Lehrpersonen, deren Unterrichtsbefugnis aufgrund pädophiler Handlungen entzogen worden sei.

Der Fall des einstigen Zuger Kantonsschullehrers, FDP-Politikers und Bankers sorgte vor ein paar Jahren für grosses Aufsehen. Denn der heute 59-jährige Cornel W. war 2010 in Thailand verhaftet worden, weil er in einem Hotelzimmer dutzendfach thailändische Knaben zwischen 10 und 15 Jahren sexuell missbraucht haben soll. Trotz dieser Vergehen wurde Cornel W. vor einigen Monaten als Lehrer in der Oberstufe Nänikon-Greifensee angestellt. Nachdem Ende Mai übers Internet eine andere Lehrperson dessen Vergangenheit gegoogelt hatte, wurde der Ex-Baarer schliesslich per sofort vom Unterricht freigestellt.

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