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PAPIER: Cham Paper überrascht mit guten Zahlen

Nach längerer Restrukturierung freut man sich bei der Cham Paper Group über deutlich mehr Gewinn. Dabei wollte man den Geschäftsbereich Papier einst verkaufen.
Gebäude der Cham Paper Group. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Gebäude der Cham Paper Group. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Eigentlich ist der 17. August für die Bekanntgabe der Halbjahreszahlen der Cham Paper Group (CPG) terminiert. Doch eine besonders gute Renditesteigerung des börsenkotierten Mischkonzerns veranlasste die Verantwortlichen, mit einer sogenannten Ad-hoc-Meldung bereits über die Geschäftsentwicklung zu berichten.

Für das erste Halbjahr erwartet die CPG bei einem leicht tieferen Umsatz von rund 100 Millionen Franken (Vorjahresperiode: 104 Millionen Franken) einen Betriebsgewinn von 9 bis 10 Millionen Franken (Vorjahresperiode: 5,2 Millionen Franken). Laut Medienmitteilung ist die Renditeverbesserung auf Effizienzsteigerungen in den Papierfabriken zurückzuführen. Auch die Konzentration auf den Verkauf von margenstarken Spezialpapieren wird genannt.

Die CPG hat von 2012 bis 2014 die Papierproduktion an ihrem Stammsitz in Cham stillgelegt. Damit ging eine Tradition, die 1657 mit der Gründung der Papiermühle an der Lorze begann, zu Ende. Rund 270 Personen verloren ihren Job.

Seither wird nur noch in den beiden Papierwerken in Norditalien produziert. Diese wollte die CPG 2013 an die österreichische Delfort Group verkaufen. Der Deal schien besiegelt und wurde kommuniziert. Doch kurz vor dem Abschluss platzte er. Der Delfort Group stiess ein Gesamtarbeitsvertrag, der für die italienischen Werkarbeiter abgeschlossen wurde, sauer auf. Delfort stieg aus, und die CPG, die sich eigentlich auf ihr Immobilienprojekt auf dem frei werdenden Fabrikareal in Cham konzentrieren wollte, bleibt seither ein Mischkonzern. «Der noch kleine Geschäftsbereich Immobilien entwickelt sich planmässig», hiess es gestern. Hier würden die Planungsarbeiten für die erste Bauetappe im Vordergrund stehen.

Die CPG-Aktie legte gestern um 3 Prozent zu, innert eines Jahres verteuerte sie sich um 41 Prozent. (eme)

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