Pappel wird zum Sicherheitsrisiko

Um die Sicherheit auf dem Vorplatz des Kaufmännischen Bildungszentrums Zug (KBZ) zu gewährleisten, muss die Pappel an der Ecke Aabach-/General Guisan-Strasse gerodet werden. Als Ersatz werden an gleicher Stelle vier neue Bäume gepflanzt.

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Vor dem Kaufmännischen Bildungszentrum in Zug (KBZ) steht nahe des Kreisels Aabachstrasse/General-Guisan-Strasse eine grosse Kanadische Pappel. Ihre stattliche Erscheinung täuscht darüber hinweg, dass der Baum durch Schäden am Stammfuss und am Wurzelwerk geschwächt ist, schreibt die Baudirektion Kanton Zug in einer Medienmitteilung vom Freitag. Ein Hinweis auf den angeschlagenen Zustand sind die zahlreichen Totäste in der Krone, abgestorbene Rinde und lokale Wund-Fäule auf Stossstangenhöhe.

Rechtzeitig handeln

Eine eingehende Untersuchung des Baumes durch Spezialisten hat nun gezeigt, dass tiefer liegende Bereiche des Wurzelwerks bereits zersetzt sind und dass mit einer raschen Zustands-verschlechterung zu rechnen ist. Laut der Expertise kann dieser Prozess weder durch eine Kroneneinkürzung noch durch anderweitige Massnahmen dauerhaft aufgehalten werden. Die Fachleute empfehlen deshalb, die Pappel aus Sicherheitsgründen baldmöglichst zu fällen.

Vier kleinere Bäume als Ersatz

Um eine Gefährdung der Schülerinnen und Schüler des KBZ und von Passanten zu vermeiden, lässt die Baudirektion die Pappel in den nächsten Tagen beseitigen und den Wurzelstock ausfräsen. Als Ersatz für die Pappel werden anschliessend vier kleinere Bäume in das bestehende Rasenrondell gesetzt. Dies in Anlehnung an das bestehende Bepflanzungskonzept des KBZ mit locker aufgereihten Bauminseln.

pd/zim