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PARK-TOWER: Besetzung des Schiedsgerichts steht fest

Ein Schiedsgericht soll die Meinungsverschiedenheiten zwischen der Stadt Zug und den Park-Tower-Eigentümern schlichten. Präsidiert wird es von Hubert Stöckli, einem Fachmann des Baurechts mit Zuger Wurzeln.
Ein Raum im 24. Stock des Park-Towers soll der Öffentlichkeit zugänglich sein. (Bild: Andreas Busslinger)

Ein Raum im 24. Stock des Park-Towers soll der Öffentlichkeit zugänglich sein. (Bild: Andreas Busslinger)

Die oberste Etage des Park Towers beim Bahnhof, das neu höchste Gebäude der Stadt Zug, soll für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Dies hatte die Stadt Zug mit der Bauherrin, einem Konsortium zwischen Altras Management AG und Peikert Immobilien AG, aufgrund des Bebauungsplanes vereinbart. Über das Betriebskonzept dieses Raums ist es aber zu Meinungsverschiedenheiten gekommen, die trotz mehreren Verhandlungen nicht aus der Welt geschaffen werden konnten. Der Stadtrat und das Konsortium haben deshalb im Januar die Einsetzung eines Schiedsgerichts beschlossen.

Das Oberste Geschoss des Park Towers soll zur öffentlichen Nutzung freigegeben werden. Das Bild zeigt die grandiose Aussicht des Towers. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)
Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ
Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ
Die Gipfelhöhe von 81 Metern ist erreicht. Der Park-Tower, der ab nächstem Frühling bezogen werden kann, ist im Prinzip schon jetzt das höchste Gebäude im Kanton Zug. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
Das als «exklusiv» beworbene Gebäude mit «hochwertigen Materialien» und in der Tat noblen Kaufpreisen wird in Sachen Fassade komplett aus dem Ausland bestückt. Genauer gesagt aus China. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
In der Regel schaut Kranführer Peter Linhart konzentriert nach unten - auf die Park-Tower- Baustelle. Für den Fotografen macht er eine Ausnahme. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
Jede Woche ein Stockwerk höher: Parktower beim Bahnhof Zug am 18. April 2013. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
Blick auf die Baustelle des Parktowers. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
Diese Woche wurden beim Park-Tower der Kern des 20. Stockwerkes und die Aussendecke des 17. Obergeschosses betoniert. Kranführer Peter Linhart bei seinem Arbeitsplatz. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
18. April 2013: In grossen Schritten geht es vorwärts. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
Der Parktower am 31. Januar 2013. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
24. August 2012: Unterirdisch entsteht eine riesiges Tiefgarage... (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
... die derzeit betoniert wird. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
Die Baustelle am 15. Mai 2012. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
Die Baustelle am 15. Mai 2012. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
Baubeginn am 7. März 2012. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)
Baubeginn am 7. März 2012. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)
So soll das höchste Gebäude des Kantons Zug dereinst aussehen. (Bild: PD)
Bild: PD
Bild: PD
Bild: PD
So soll das höchste Gebäude des Kantons Zug in der Nacht dereinst aussehen. (Bild: PD)
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Park-Tower in Zug

Wie die Stadt Zug am Freitag mitteilte, steht nun auch die personelle Besetzung des Schiedgerichts fest: Als Präsident konnte Hubert Stöckli gewonnen werden. Stöckli ist in Zug geboren und hat hier sein Anwalts- und Notariatsexamen abgelegt. Er unterrichtet heute als ordentlicher Professor an der Universität Freiburg und ist ein breit vernetzter Fachmann des Schweizerischen und Internationalen Baurechts.

Für die Einwohnergemeinde der Stadt Zug nimmt der Zuger Rechtsanwalt Roland Bruhin Einsitz in das Schiedsgericht. Das Konsortium Park-Tower wird durch Rechtsanwalt Walter Weber vertreten.

Entscheid des Schiedsgerichts ist endgültig

Das Schiedsgericht hat zur Aufgabe, ein Betriebskonzept für den Gesellschaftsraum auszuarbeiten und den Kostenschlüssel bezüglich Ausbau und Unterhalt des Raums zu definieren. «Der Entscheid des Schiedsgerichts ist endgültig, es kann keine Klage erhoben werden», sagt Karl Kobelt, Vorsteher des Finanzdepartementes der Stadt Zug.

Bis zur Einigung tritt ein provisorisches Betriebsreglement in Kraft. Dieses entspricht einem Kompromiss der beiden Verhandlungsparteien und sieht vor, dass der Gesellschaftsraum an Wochentagen einschliesslich samstags von 10 bis 22 Uhr für die Bevölkerung zugänglich ist und für Gruppen reserviert werden kann.

pd/zim

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