PARK TOWER: Die China-Ware ist mangelhaft

Die Fassade entspricht nicht den Vorgaben der Stadtbildkommission. Trotzdem hat sie sie akzeptiert – zwangsläufig.

Samantha Taylor
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Der Park Tower mit den speziellen Fenstern aus China. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Der Park Tower mit den speziellen Fenstern aus China. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Das Oberste Geschoss des Park Towers soll zur öffentlichen Nutzung freigegeben werden. Das Bild zeigt die grandiose Aussicht des Towers. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)
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Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ
Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ
Die Gipfelhöhe von 81 Metern ist erreicht. Der Park-Tower, der ab nächstem Frühling bezogen werden kann, ist im Prinzip schon jetzt das höchste Gebäude im Kanton Zug. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
Das als «exklusiv» beworbene Gebäude mit «hochwertigen Materialien» und in der Tat noblen Kaufpreisen wird in Sachen Fassade komplett aus dem Ausland bestückt. Genauer gesagt aus China. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
In der Regel schaut Kranführer Peter Linhart konzentriert nach unten - auf die Park-Tower- Baustelle. Für den Fotografen macht er eine Ausnahme. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
Jede Woche ein Stockwerk höher: Parktower beim Bahnhof Zug am 18. April 2013. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
Blick auf die Baustelle des Parktowers. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
Diese Woche wurden beim Park-Tower der Kern des 20. Stockwerkes und die Aussendecke des 17. Obergeschosses betoniert. Kranführer Peter Linhart bei seinem Arbeitsplatz. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
18. April 2013: In grossen Schritten geht es vorwärts. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
Der Parktower am 31. Januar 2013. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
24. August 2012: Unterirdisch entsteht eine riesiges Tiefgarage... (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
... die derzeit betoniert wird. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
Die Baustelle am 15. Mai 2012. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
Die Baustelle am 15. Mai 2012. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)
Baubeginn am 7. März 2012. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)
Baubeginn am 7. März 2012. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)
So soll das höchste Gebäude des Kantons Zug dereinst aussehen. (Bild: PD)
Bild: PD
Bild: PD
Bild: PD
So soll das höchste Gebäude des Kantons Zug in der Nacht dereinst aussehen. (Bild: PD)

Das Oberste Geschoss des Park Towers soll zur öffentlichen Nutzung freigegeben werden. Das Bild zeigt die grandiose Aussicht des Towers. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Das höchste Haus der Stadt Zug ist inzwischen zu zwei Dritteln eingekleidet. Die Fassade am Park Tower wird aktuell montiert. Dies, obwohl sie nicht den Vorstellungen der Stadtbildkommission entspricht. Zu matt und zu dunkel seien die Blenden im oberen Teil der Fenster, urteilt das Gremium. «Die Stadtbildkommission wollte, dass die Wirkung des Fensterglases weitergezogen wird und die Fassade so leichter wirkt», erklärt Nicole Nussberger, Departementssekretärin des Bauamts. Gleichzeitig habe die Feuerpolizei Anforderungen gestellt. Die Blenden durften nicht aus Glas hergestellt werden. «Die feuerpolizeilichen Anforderungen sind erfüllt, nicht aber die gewünschte Detailausführung der Kommission.» Trotzdem kann die Fassade weitermontiert werden. Der Grund: Das entsprechende Fassadenelement – das sogenannte Mock-up – das als 1:1-Muster vorab geprüft werden sollte, ist zu spät in Zug eingetroffen.

Ausser der Fassade gibt er Park Tower auch aus anderem Grund zu reden. Noch immer verhandelt die Stadt mit der Peikert AG über die Nutzungszeiten im obersten Geschoss. Unter den Politikern macht sich inzwischen Unmut breit. Einige wollen den Raum gar verkaufen.

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