PARKSTADT CHAM: Der geplante Uferweg führt vom Ufer weg

Vom Zugersee entlang der Lorze wandeln: Das ist Teil des ehrgeizigen Parkstadt-Konzepts von Cham. Doch bereits klaffen Lücken.

Drucken
Teilen
Wo jetzt Gestrüpp am Ufer wuchert, soll in einigen Jahren ein Weg entlang der Lorze führen. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Wo jetzt Gestrüpp am Ufer wuchert, soll in einigen Jahren ein Weg entlang der Lorze führen. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Was früher industrielles Hinterhofmilieu war, soll künftig zur schicken Flanierzone am Fluss umgestaltet werden. Die Rede ist vom Lorzenufer im Zentrum von Cham. Bekanntlich hat sich der Gemeinderat in Cham im Rahmen des Parkstadt-Konzepts bis zum Ende der Legislaturperiode 2010 vorgenommen, einen Verbindungsweg vom Zugerseeufer bis nach Hagendorn entlang der Lorze zu verwirklichen.

Was den strittigen Verlauf dieses Uferwegs angeht, habe man sich inzwischen auf eine Kompromisslösung einigen können, versichert Gemeindepräsident Bruno Werder. Will heissen: Nun steht fest, dass der künftige öffentliche Uferweg zumindest auf einer Länge von etwa zwei Dritteln der geplanten Neuüberbauung realisiert werden kann. Das letzte Stück, von der alten Schmiede bis zum «orangen Haus», wird wohl hintenrum geführt – über die Schmiedstrasse bis zum Lorzenhof. Unsicher ist indes noch, ob der Lorzenuferweg auch tatsächlich entlang der «Milchsüdi» geführt werden kann.

Wolfgang Holz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Zuger Zeitung.