Parlament stimmt Belvedere zu

Das Zuger Stadtparlament hat mit deutlicher Mehrheit dem umstrittenen Bebauungsplan Belvedere zugestimmt. Die privaten Investoren, die das Areal des Kantonsspitals Zug überbauen wollen, haben damit eine erste Hürde überwunden.

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Der Bebauungsplan wurde nach intensiver Diskussion mit 26 gegen 8 Stimmen gutgeheissen, wie der Kommunikationsdienst der Stadt am Mittwoch mitteilte. Ein Antrag der SP-Fraktion, die Vorlage an den Stadtrat zurückzuweisen, scheiterte mit 14 gegen 25 Stimmen.

Die Linke wies im Grossen Gemeinderat darauf hin, dass der Bebauungsplan in einer "wahrscheinlichen Volksabstimmung" zu scheiteren drohe. Beeinträchtigt werde das Projekt durch den Schattenwurf am Abend.

Die Mehrheit des Rates war indessen der Ansicht, die beiden geplanten Hochhäuser stünden am richtigen Ort. Keinem der dahinter liegenden privaten Grundeigentümer werde die Sicht auf den See genommen. Auch für Stadträtin und Bauchefin Andrea Sidler (CVP) überwiegen die Vorteile.

Nach dem Umzug von Zug nach Baar geht das Areal des Kantonsspitals Zug an private Investoren über. Diese wollen Wohnungen, Seniorenresidenzen sowie ein Hotel der oberen Klasse realisieren.

sda