Parteien begrüssen eigenständige PH Zug

Ab Juli 2013 nimmt der Kanton Zug die Lehrerbildung selbst in die Hand. Die konkrete Umsetzung birgt jedoch Diskussionsstoff.

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Die Pädagogische Hochschule soll auf die Bedürfnisse der gemeindlichen Schulen ausgerichtet sein, darin sind sich die Parteien einig. (Bild: Werner Schelber/Neue ZZ)

Die Pädagogische Hochschule soll auf die Bedürfnisse der gemeindlichen Schulen ausgerichtet sein, darin sind sich die Parteien einig. (Bild: Werner Schelber/Neue ZZ)

Der Kanton Luzern hat das Konkordat der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz (PHZ) gekündigt, jetzt ist es an den Kantonen, eine Lösung zu suchen. Schwyz hat sich bereits seit längerem für den Alleingang entschieden. Nun ist auch der Kanton Zug daran, die Weichen für eine eigene PH zu stellen. Aus diesem Grunde lud er die interessierten Kreise – darunter auch die Parteien – zu einer Vernehmlassung ein. Jetzt liegen die Resultate auf dem Tisch und grundsätzlich begrüssen alle Parteien, dass der Kanton Zug eine eigene Pädagogische Hochschule (PH) führen will.

Jetzt liegen die Resultate auf dem Tisch und grundsätzlich begrüssen alle Parteien, dass der Kanton Zug eine eigene Pädagogische Hochschule (PH) führen will. Einige Unstimmigkeiten gibt es lediglich in der Ausrichtung und in den Schwerpunkten. So schreibt die SP in ihrer Antwort, dass eine Pädagogische Hochschule, die keine Forschung betreibe, es schwer haben werde, Kooperationspartner zu finden sowie die Qualität zu sichern: «Eine PH ohne Forschung ist ein Lehrerseminar.»

Iris Bossert

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