PAVATEX: Dämmstoffe: Cham platzt aus allen Nähten

Trotz Flaute und teurem Franken produziert Pavatex in Cham neue Rekordmengen von Dämmstoffen für den Hausbau. Dort wird aber der Platz immer enger.

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Pavatex in Cham: Das Unternehmen wirtschaftet erfolgreich. Daher hat es auch fast keine Lagermöglichkeiten mehr. (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

Pavatex in Cham: Das Unternehmen wirtschaftet erfolgreich. Daher hat es auch fast keine Lagermöglichkeiten mehr. (Bild Manuela Jans/Neue LZ)

Der 39-jährige Österreicher Martin Brettenthaler kam als 30-Jähriger in die Geschäftsleitung der Pavatex und hat das frühere Verlustgeschäft zu einem profitablen Unternehmen gedreht.

In Cham stellten die neuen Eigentümer für rund 35 Millionen Franken die Produktion um und verdoppelten die Kapazitäten. Statt wie früher Hartholzplatten setzte Brettenthaler voll auf die Dämmstoffe aus «weichen Faserplatten». Der Umsatz stieg von 65 Millionen Franken im Jahr 2000 auf knapp 107 Millionen Franken 2009.

«Wir sind gut ausgelastet und überlegen uns nun den nächsten Ausbau», sagt der Firmenchef. Dieser dürfte dann allerdings wohl nicht mehr in Cham stattfinden, sondern eher im Ausland. «Unter anderem fehlt uns in Cham schlicht der Platz, und wir finden kaum die nötigen Lager für die Holzvorräte und die Fertigprodukte», sagt Brettenthaler.

Stefan Waldvogel

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.