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PENDLER: «Man muss die Spitzenstunde brechen»

Zug ist ein wichtiger Wirtschaftsstandort. Und liegt selbst in einer Boomregion. Deshalb strömen Tausende Pendler täglich von und nach Zug. Doch langsam wirds eng.
Wolfgang Holz
Immer mehr: Autoschlangen von Pendlern - von und nach Zug. (Bild: Archiv Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Immer mehr: Autoschlangen von Pendlern - von und nach Zug. (Bild: Archiv Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Was tut der Kanton – der in seinem jüngsten Nachhaltigkeitsbericht das Pendlerproblem erwähnt hat – gegen zunehmend überfüllte Strassen? Schliesslich pendeln derzeit täglich rund 37'000 Personen aus anderen Kantonen nach Zug, und 16'000 Zuger in die umliegenden Regionen. Allein auf der Nordzufahrt, die vor vier Jahren als «Bypass» für den Verkehr von und nach Zug gefeiert wurde, stauen sich morgens und abends immer unübersehbarer die Autos. Und auch die Züge von und nach Zug sind immer überfüllter oder verspäteter– zu Pendlerzeiten.

Nordzufahrt wird ausgebaut

Was etwa die Nordzufahrt angeht, sind Baudirektor Heinz Tännler die zunehmenden Staus bekannt. «Es hat sich in den letzten Monaten gezeigt, dass in der Abend-Spitzenzeit die Nordzufahrt respektive die Zufahrt ab der Autobahn auf die Nordzufahrt in der Morgenspitze an ihre Kapazitätsgrenzen kommt.» Die Baudirektion evaluiere zur Zeit dieses Problem. Im Frühjahr 2014 soll gemeinsam mit dem Bundesamt für Strassen (Astra) die weiteren Schritte diskutiert werden. Ein partieller Ausbau der Nordzufahrt insbesondere in den Verflechtungsstrecken ist eine Option, die zur Zeit von der Baudirektion geprüft werde. Das heisst: Der «Bypass» soll selbst einen «Bypass» bekommen – um den Verkehrsinfarkt zu verhindern.

Doch das Pendlerproblem greift offenbar tiefer. Und Tännler plant bereits weiter. «Eine gewisse Mobilität stärkt den Wirtschaftsstandort Zug und ermöglicht es, gute Arbeitskräfte nach Zug zu holen. Grundsätzlich ist deshalb nicht der Pendlerverkehr als solches ein Problem, sondern vielmehr die Konzentration der Fahrten auf die Spitzenzeiten», versichert der Zuger Regierungsrat. «Man muss die Spitzenstunde brechen.»

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