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Oltimertreffen in Zug: Perlen aus einer vergangenen Zeit

Das Oldtimertreffen auf dem Stierenmarktareal zog das Publikum in Scharen an. Ein Unikat aus dem Jahr 1909 fand besondere Beachtung. Auch für die Teilnehmer ist die Veranstaltung ein Höhepunkt.
Martin Mühlebach
4 Bilder

Das Oldtimertreffen auf dem Zuger Stierenmarktareal hatte einiges zu bieten

Rund 1000 fein herausgeputzte Autos, Motorräder und Nutzfahrzeuge glänzten am Sonntag unter den frühsommerlichen Sonnenstrahlen, als das diesjährige Oldtimer-Sunday-Morning-Treffen (OSMT) um 9.30 Uhr auf dem Stierenmarktareal in Zug offiziell eröffnet wurde. Das bereits in Scharen aufmarschierte, interessierte Publikum bewunderte die kostbaren Perlen aus längst vergangener Zeit.

Besondere Beachtung wurde einem Ford T, Baujahr 1909, zuteil. Emil Weibel (73) aus Mettmenstetten, der Besitzer dieses Prunkstücks mit einer Höchstgeschwindigkeit von 75 Stundenkilometern, erklärte sichtlich stolz:

«Dieses Fahrzeug, das ich vor zirka 30 Jahren in einem heruntergekommen Zustand in England für zirka 20 000 Schweizer-Franken gekauft habe, ist eine Sonderanfertigung, ein Unikat.»

In Erinnerungen schwelgen

Heute, nachdem er es in unzähligen Stunden aufwendig restauriert habe, besitze es einen rund sechsstelligen Liebhaberwert. Sein Ford T sei das älteste Auto, das am OSMT in Zug zu sehen sei.

Grossen Eindruck machte auch das knallrote Chevrolet Impala Cabriolet, Baujahr 1960. Dessen Besitzer Ernst Beer (80) aus Opfikon/Glattbrugg erzählte mit glänzenden Augen: «Mein Chevi, den ich vor rund zehn Jahren einer Privatperson für 50 000 Franken abgekauft habe, hat heute noch keinen einzigen Rostfleck. Sein Wert hat sich in der Zwischenzeit verdoppelt. Aber, solange ich noch Autofahren kann und darf, werde ich meine Perle nicht verkaufen.»

Gregor Strasser (63) aus Rotkreuz, der verzückt von einem Fahrzeug zum anderen ging, verriet:

«Das Oldtimertreffen weckt in mir Erinnerungen. Unzählige dieser Fahrzeuge haben mich fasziniert, als sie vor vielen Jahren an mir vorbeifuhren. Einige von ihnen habe ich selbst gelenkt.»

Er besitze zwar noch einen gültigen Führerschein, aber seit 2009 fahre er nicht mehr, so Strasser. «Obschon ich ein Autofan geblieben bin.»

Gelegenheit zur Netzwerkpflege

Der daneben stehende Örgelimann Heinz Baumgartner (74), der wie die Countryband Saddlery & The Hobos auf dem Festgelände und im gefüllten Festzelt für musikalische Unterhaltung sorgten, bedachte Strassers Worte mit einem verständnisvollen Lächeln. Robert Hümbeli aus Cham, der als OK-Präsident alle Hände voll zu tun hatte, befand: «Besonders erwähnenswert ist auch die Subaru-Ausstellung von der Garage Binzegger in Baar, mit der sie ihr 40-Jahr-Jubiläum als Subaru-Partner feiert. Ebenso freut es mich, dass die ‹Porsche-928-Freunde Schweiz› und der ‹Alpine Club Regional› bei uns zu Gast sind.» In der legendären Radchappe Oldtimer Bar, in der Ausstellung und im Festzelt böte sich ausserdem die Gelegenheit zur Netzwerkpflege, schob Hümbeli nach.

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