Perlen: Zuger verteilen das Risiko

10,7 Millionen muss der Zweckverband für die Kehrrichtverbrennungsanlage Perlen auftreiben. Jetzt ist klar, wie das Risiko verteilt wird.

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Gross angelegt: Die geplante Kehrichtverbrennungsanlage Perlen. (Bild: Visualisierung PD)

Gross angelegt: Die geplante Kehrichtverbrennungsanlage Perlen. (Bild: Visualisierung PD)

Rund 23 Prozent der Verpflichtung hievt wohl die Stadt Zug – rund 2,5 Millionen Franken. Das Stadtparlament wird über den Verpflichtungskredit für den Zweckverband der Zuger Einwohnergemeinden für die Bewirtschaftung von Abfällen (Zeba) in den nächsten Monaten entscheiden. Auch die anderen zehn Gemeinden entscheiden demnächst über die finanzielle Beteiligung an der geplanten Kehrichtverbrennungsanlage Perlen.

Die einzelnen Beiträge an den Zeba errechnen sich auf der Basis der Einwohnerzahlen. Die finanzielle Verpflichtung der Gemeinden besteht allerdings vorerst nur auf dem Papier. Denn der Zeba muss 10,7 Millionen Franken auf dem Kapitalmarkt aufnehmen. Die elf Gemeinden müssen dann für diesen Betrag geradestehen, wenn es dem Zeba nicht gelingt, das Geld aufzutreiben. Oder abzubezahlen.

Chantal Desbiolles

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