Petroplus steckt tief in den roten Zahlen

Der Raffineriebetreiber Petroplus hat zum Jahresauftakt seinen Reinverlust im Vergleich zum Vorjahresquartal mehr als verdoppelt. Das Unternehmen mit Sitz in Zug schreibt 68,5 Millionen Dollar Verlust, nach einem Minus von 26,4 Millionen Dollar im ersten Quartal 2010.

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Auch im operativen Ergebnis schreibt der in Zug domizilierte Reffineriebetreiber Petroplus tiefrote Zahlen. Der operative Verlust betrug 50 Millionen Dollar, nachdem das Unternehmen im Vorjahr noch 40,8 Millionen Dollar Gewinn erzielte. Dabei legte der Raffineriebetreiber im Umsatz um 25 Prozent auf 6,23 Milliarden Dollar zu. Die Bruttomarge verbesserte sich um 62 Prozent auf 525,5 Millionen Dollar, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Zu schaffen machten Petroplus insbesondere Abschreibungen in der Höhe von 140 Millionen Dollar und Restrukturierungskosten von 110,1 Millionen Dollar für die französische Reichstett-Raffinerie. Überdies schlugen weit höhere Personalkosten zu Buche. Die Marktbedingungen seien ohne Frage schlecht gewesen, lässt sich Petroplus-Chef Jean-Paul Vettier zitieren. So hätten die Produktepreise nicht mit den steigenden Rohölpreisen mithalten können, was die Margen im Vergleich zum vierten Quartal 2010 um 45 Prozent habe schrumpfen lassen.

sda