PFAHLBAUTEN: Sie graben sich sachte in die Steinzeit vor

In Cham retten Archäologen die Überreste einer uralten Kultur. Bereits haben sie kleine Schätze ans Tageslicht gebracht. Das soll erst der Anfang sein.

Drucken
Teilen
Fabian Dettling und Karin Casanova bei den Grabungsarbeiten. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Fabian Dettling und Karin Casanova bei den Grabungsarbeiten. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Dort, wo früher die Alte Kantonsstrasse von Zug nach Cham führte, an der heutigen Kreuzung Alpenblick, klafft ein Graben im Boden. Bagger schnauben und scharren wie prähistorische Ungetüme die Erde auf. Daneben, noch etwas tiefer, kauern Menschen in Gruben, schaben mit Spachteln Steine frei. Wortlos, auf den Knien, zentimeterweise.

Hier, in diesem Boden, auf dem in den nächsten Jahren zwei Hochhäuser in die Höhe spriessen sollen, befinden sich in rund zwei Metern Tiefe die Reste verschiedener Pfahlbauersiedlungen. Rund 5000 Jahre alt. Sie befinden sich auf einer Fläche von 4000 Quadratmetern. Vom Bau bedroht – und deshalb ausgegraben – werden die jungsteinzeitlichen Schätze auf einer Fläche von 2900 Quadratmetern. Es ist eine der bisher grössten Pfahlbausiedlungen, die im Kanton Zug entdeckt wurden.

Andrée Stössel

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Zuger Zeitung.