PFLEGE: Zwei Zugerinnen setzen sich für ein Demenzdorf ein

Monique Siegrist und Elsbeth Hildebrand möchten im Kanton Zug eine Vision konkret werden lassen.

Susanne Holz
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Monique Siegrist (links) und Elsbeth Hildebrand lancieren eine für Zug neue Idee. (Bild Stefan Kaiser)

Monique Siegrist (links) und Elsbeth Hildebrand lancieren eine für Zug neue Idee. (Bild Stefan Kaiser)

Sie sprechen aus eigener Erfahrung: Monique Siegrist und Elsbeth Hildebrand sind seit Jahren in der Pflege tätig. Zudem haben die beiden Frauen aus Steinhausen in letzter Zeit klar erkannt, dass das Thema, das ihnen unter den Nägeln brennt, auch die Allgemeinheit zunehmend beschäftigt: die Pflege dementer Menschen nämlich.

Vorbild Holland

Weil Siegrist und Hildebrand aus ihrer beruflichen und ehrenamtlichen Tätigkeit heraus genau wissen, was ein Demenzkranker zu einem würdigen Dasein braucht, ist ihre Vision für eine optimiertere Pflege im Kanton Zug auch eine sehr konkrete. Die beiden Frauen setzen sich für ein Demenzdorf ein, wie es in Holland bereits seit 20 Jahren eines gibt und wie es in Wiedlisbach für 2018 geplant ist. Um dieses Anliegen voranzutreiben, haben die Briefe an die Zuger Regierung, die Gemeinden, die Gesundheitsinstitutionen und auch an Bundesrat Alain Berset geschrieben.

Bei den Behörden gibt man sich höflich distanziert: «Als Vision ist es gut, aber im Kanton Zug ist ein Dementendorf nicht einfach umzusetzen», sagt Andreas Bossard, Zuger Sozialchef und Stiftungsrat der Alterszentren Zug.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Zuger Zeitung oder im E-Paper.