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Pilotprojekt in der Suurstoffi in Rotkreuz

Auf dem Areal «Suurstoffi» in Risch-Rotkreuz entsteht derzeit ein neues Quartier. Dank eines Pilotprojekts können Bewohner den Stromverbrauch direkt mitverfolgen.
Die neue Siedlung soll CO2-frei werden. (Bild: Visualisierung PD)

Die neue Siedlung soll CO2-frei werden. (Bild: Visualisierung PD)

Das zurzeit noch im Bau befindliche und teilweise bereits bewohnte neue Wohn- und Arbeitsquartier Suurstoffi geht in Sachen Energiemonitoring ganz neue Wege. Die Bauherrin Zug Estates stellte am Donnerstagabend das Energiemonitoring-Projekt vor. Demnach sollen in einem innovativen Smart-Metering-Pilotprojekt die Stromverbräuche in der ganzen Überbauung detailliert aufgezeichnet und ausgewertet werden. Gleichzeitig will man Massnahmen zu deren Reduktion umsetzen, heisst es in einer Mitteilung von Zug Estates.

Nebst den gebäudetechnischen Betriebseinrichtungen sollen auch das Nutzerverhalten und das Wohlbefinden der Mieter untersucht werden. Dazu will man ausgewählte Wohnungen mit Temperatur- und Feuchtmesssonden ausrüsten. Zudem soll es im ganzen Quartier ein Erdsondenfeld mit 220 Sonden geben.

Das Smart-Metering-Pilotprojekt wird mit der Wasserwerke Zug AG (WWZ) realisiert. Die dabei eingesetzten Energiezählapparaturen zeichnen den Stromverbrauch im 15-Minuten-Takt auf und sind zusätzlich vernetzt, heisst es weiter: «Dies ermöglicht den Bewohnern, ihren eigenen täglichen Stromverbrauch über eine Onlineplattform zu verfolgen sowie - zu einem späteren Zeitpunkt - anonymisiert mit dem Durchschnitt aller am Pilotprojekt teilnehmenden Haushalte zu vergleichen.» Die gemessenen Daten werden quartalsweise ausgewertet und analysiert. Das Interesse an diesem Projekt sei sehr gross. Es wird sowohl vom Bundesamt für Energie als auch von der Baudirektion des Kantons Zug unterstützt und von der Hochschule Luzern Technik und Architektur begleitet.

Auf dem Areal der Überbauung Suurstoffi in Risch-Rotkreuz gleich neben dem Bahnhof entsteht bis 2018 ein integriertes, verkehrsfreies Quartier für rund 1500 Bewohner und zirka 2500 Arbeitsplätze. Zurzeit leben bereits 250 Personen auf dem Areal. Zudem besuchen täglich rund 30 Schüler die Privatschule in den sanierten Räumlichkeiten der ehemaligen Fabrik Suurstoffi.

pd/rem

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