PILOTPROJEKT: Krisenkonzept: Für Notfall sorgt die Schule vor

Von der Magersucht bis zum Amoklauf: Was tut man in Krisen­situationen? Eine Zuger Schule hat sich diese Frage gestellt und gehandelt.

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Kantonales Gymnasium Menzingen. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Kantonales Gymnasium Menzingen. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Das kantonale Gymnasium Menzingen entwickelte ein Krisenkonzept. Ausschlag dafür habe eine ungewöhnliche Häufung gegeben, sagt Rektor Markus Lüdin.

Vor drei Jahren sah sich die Schule gleich mit zwei Fällen von Magersucht, einer Angstdepression und einem Suizidversuch konfrontiert.

Das Gymnasium hat nun – in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt und den Ambulanten Psychiatrischen Diensten – ein Früherkennungs- und Kriseninterventionskonzept erarbeitet. Das Konzept stützt auf zwei Leitfäden, die Lehrer wie Schüler ermöglichen sollen, in schwierigen Situationen richtig zu reagieren und im Vorfeld die Vorzeichen zu erkennen. Ziel sei gewesen, etwas Übersichtliches zu schaffen, sagt Lüdin über das Pilotprojekt. «Ich war erstaunt, dass es Konzepte zur Früherkennung und Intervention an anderen Schulen nicht gibt.» Es gibt sie zwar, aber in anderen Kantonen.

Chantal Desbiolles

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Zuger Zeitung.