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PLAYOFF-FINAL: Zug wird doch noch zur Eishockeystadt

Heute Samstag steht für den EVZ das erste Heimspiel im Playoff-Final gegen den SC Bern auf dem Programm. Dank des Public Viewing vor der Bossard-Arena wird die lang nicht mehr gesehene Euphorie der letzten Tage noch sicht- und spürbarer werden.
Chantal Gisler und Raphael Biermayr
Der Public-Viewing-Bildschirm auf dem Arena-Platz im Aufbau. (Bild: Stefan Kaiser/ZZ, 7. April, Zug)

Der Public-Viewing-Bildschirm auf dem Arena-Platz im Aufbau. (Bild: Stefan Kaiser/ZZ, 7. April, Zug)

Chantal Gisler und Raphael Biermayr

redaktion@zugerzeitung.ch

Die Euphorie um den EVZ ist für Zuger Verhältnisse riesig. Daran ändert auch die Niederlage im ersten Match in Bern nichts. Im Gegenteil: In den Kommentaren auf Facebook wird selbst von manchen gegnerischen Anhängern die grosse Unterstützung der Zuger Fans herausgestrichen, die mit Beginn des zweiten Drittels fast bis zur Schlusssirene sangen und klatschten. Und das trotz eines aussichtslosen Spielverlaufs. Darüber hinaus kursieren seit dem Finaleinzug ­Videos durch Whatsapp-Chats, die den stimmungsvollen Empfang der Mannschaft nach dem letzten Spiel in Davos oder aber das Anbringen von Transparten im Kanton zeigen. Jene hängen oder hingen auch an publikumswirksamen Orten im öffentlichen Raum: über dem Gubelloch, der Wildwechselbrücke über der Autobahn nach der Blegikurve, oder an der alten Bahnbrücke über der General-Guisan-Strasse. Die Bevölkerung trägt diese Zurschaustellung mit, nimmt man die Tatsache, dass es nach Auskunft des städtischen Baudepartements bis Freitag Nachmittag keine Beschwerden gegen die Transparente gab. Auf Geheiss der Zuger Polizei seien allerdings zwei entfernt worden.

Auch Schlangen vor Vorverkaufsstellen und dem Fanshop sind fotografisch belegt. Und schliesslich muss man dieser Tage im Kanton nicht lang seine Ohren offenhalten, um den Begriff «EVZ» aufzuschnappen. In aller Munde war der Klub schon lang nicht mehr – und wenn, dann nicht positiv. So ist Zug tatsächlich Eishockeystadt geworden: Die Pläne des Vereins, die Stadt als «Hockeytown» zu etablieren, waren in den Vorjahren vom grösstenteils zurückhaltenden Publikum durchkreuzt worden.

Am Samstag steht das Public Viewing an

Am Samstag wird die sicht- und spürbare Freude über den Finaleinzug ein noch grösseres Ausmass erreichen. Der EVZ hat – auch dank des aufopfernden Einsatzes der Geschäftsstellenmitarbeiter – ein Public Viewing für das erste Final-Heimspiel aus dem Boden gestampft, das um 17 Uhr offiziell beginnt (Spielstart ist um 20.15 Uhr). Die Zuschauer – ob in oder vor der Bossard-Arena – sind aufgefordert, sich in den Klubfarben Blau-Weiss zu kleiden.

Am Freitag hat unsere Zeitung einige Passanten in Zug gefragt, wie sie die Chancen des EVZ auf den Titel nach der ersten Partie einschätzen (siehe Bilder).

«Ich hoffe, dass Zug gewinnen wird, aber Bern war im ersten Spiel sehr stark.» Ian Altstadt (13), Zuger Schüler, EVZ-Fan. (Bild: Stefan Kaiser/ZZ, 7. April, Zug)

«Ich hoffe, dass Zug gewinnen wird, aber Bern war im ersten Spiel sehr stark.» Ian Altstadt (13), Zuger Schüler, EVZ-Fan. (Bild: Stefan Kaiser/ZZ, 7. April, Zug)

«Zug hat sehr ausgeglichen gespielt. Es wäre schön, wenn sie Meister würden.» Peter Bernhardsgrütter (62), Stadtarbeiter aus Zug, EVZ-Fan. (Bild: Stefan Kaiser/ZZ, 7. April, Zug)

«Zug hat sehr ausgeglichen gespielt. Es wäre schön, wenn sie Meister würden.» Peter Bernhardsgrütter (62), Stadtarbeiter aus Zug, EVZ-Fan. (Bild: Stefan Kaiser/ZZ, 7. April, Zug)

«Bern hat gut vorgelegt, aber die Zuger haben noch eine Chance auf den Sieg.» Livio Bick (12), Zuger Schüler, EVZ-Fan. (Bild: Stefan Kaiser/ZZ, 7. April, Zug)

«Bern hat gut vorgelegt, aber die Zuger haben noch eine Chance auf den Sieg.» Livio Bick (12), Zuger Schüler, EVZ-Fan. (Bild: Stefan Kaiser/ZZ, 7. April, Zug)

«Bern spielt besser zusammen als Zug. Ich freue mich auf das nächste Spiel.» Zeno Wolfsteiner (13), Zuger Schüler und Bern-Fan. (Bild: Stefan Kaiser/ZZ, 7. April, Zug)

«Bern spielt besser zusammen als Zug. Ich freue mich auf das nächste Spiel.» Zeno Wolfsteiner (13), Zuger Schüler und Bern-Fan. (Bild: Stefan Kaiser/ZZ, 7. April, Zug)

«Es wird sich zeigen, ob die Berner ihre Geschwindigkeit halten können.» Mischa Müller (35), Jurist aus Zürich, Bern-Fan. (Bild: Stefan Kaiser/ZZ, 7. April, Zug)

«Es wird sich zeigen, ob die Berner ihre Geschwindigkeit halten können.» Mischa Müller (35), Jurist aus Zürich, Bern-Fan. (Bild: Stefan Kaiser/ZZ, 7. April, Zug)

Ein beschwörendes Transparent an der alten Eisenbahnbrücke über die General-Guisan-Strasse. (Bild: Stefan Kaiser/ZZ, 6. April, Zug)

Ein beschwörendes Transparent an der alten Eisenbahnbrücke über die General-Guisan-Strasse. (Bild: Stefan Kaiser/ZZ, 6. April, Zug)

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