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Pleiten, Pech und Platz 2 für den Rotkreuzer Michael Ghilardi

Der Rotkreuzer Michael Ghilardi macht beim Saisonauftakt zur Schweizer Meisterschaft der 1000-ccm-Maschinen das Beste aus den Umständen.
Michael Ghilardi verzeichnet in Valencia mehrere Stürze. (Bild: PD)

Michael Ghilardi verzeichnet in Valencia mehrere Stürze. (Bild: PD)

(bier/pd) Auch dieses Jahr startet der Rotkreuzer Michael Ghilardi in der Schweizer Meisterschaft Superbike 1000 ccm. Nach dem dritten Gesamtrang 2018 und den erfolgreichen Wintertests ist die Zuversicht gross, dieses Jahr um den Titel zu kämpfen. Dass dies kein Selbstläufer wird, ist spätestens seit Dezember klar, als Dominic Schmitter bekanntgab, seinen Titel zu verteidigen. «Gegen Dominic wird es sicher schwer aber nicht unmöglich, er hat dieses Jahr das Motorrad von Patric Muff übernommen und wird auch an einigen Rennen in der Weltmeisterschaft teilnehmen», erklärte Ghilardi.

An den ersten Rennen in Valencia erwartete den Rotkreuzer eine Überraschung. Schmitter hatte sich bei den Wintertests die Hand verletzt und konnte nicht starten. Die Vorzeichen hinsichtlich des Qualifyings waren nicht gut: Ghilardi stürzte in den freien Trainings zweimal. Darüber hinaus hatte der verletzte Schmitter als Ersatz den IDM-Piloten Jan Mohr organisiert. Trotz dieser Voraussetzungen fuhr Ghilardi auf den zweiten Startplatz.

Glanzleistung des Mechanikers

Beim freien Training vor dem Rennen stürzte er aber erneut – das Motorrad kriegte einiges ab: Die Front war zerstört, Gabel, Felgen, Bremsscheiben mussten entsorgt werden. In einer Blitzaktion wurde das Motorrad neu zusammengebaut, und Ghilardi konnte am ersten Rennen teilnehmen. Gegen Rennende fuhr er mit mehr Sicherheit, konnte zum führenden Mohr aufschliessen und versuchte in der letzten Kurve eine Attacke – ohne Fortüne. Im zweiten Rennen gelang der Start wieder gut und es entstand ein Dreikampf um den Sieg. «Ich konnte lang an der Spitzengruppe dranbleiben, doch gegen Rennende war die Luft raus und ich wollte den sicheren dritten Platz ins Ziel nehmen», bilanzierte Ghilardi nach dem Rennen ehrlich. Dank eines Sturzes des Zweitplatzierten in der letzten Runde wurde der Rotkreuzer noch Zweiter. Diesen Platz belegt er nach zwei Rennen auch in der Gesamtwertung.

«Es war ein extrem anstrengendes Wochenende für Mensch und Maschine, trotz allem haben wir das Beste aus der schwierigen Situation gemacht», befand Ghilardi und dankte besonders seinem Mechaniker.

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