Podium mit fehlenden Gästen

Am Podium der «Weltwoche» wurde der Fall Romer und der Zuger Filz durch- diskutiert. Die wichtigsten Exponenten fehlten aber.

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Sie diskutierten den Fall Romer: Hugo Halter (links), Jolanda Spiess-Hegglin, Philipp Gut und Manfred Pircher. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Sie diskutierten den Fall Romer: Hugo Halter (links), Jolanda Spiess-Hegglin, Philipp Gut und Manfred Pircher. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Ist der Zuger Filz dafür verantwortlich, oder war es ganz einfach ein Betriebsunfall? Diese Frage zum Fall Romer stellte am Mittwochabend der «Weltwoche»-Journalist Philipp Gut an einer Podiumsdiskussion im Burgbachsaal. Diskutiert wurde vor rund 100 Interessierten das brisante Thema von Manfred Pircher (SVP), Jolanda Spiess-Hegglin (Alternative) und Hugo Halter (CVP). Aufgerollt wurde in dem rund 45-minütigen Gespräch noch einmal die ganze Causa Romer.

Die Diskussion startete beim Thema «Filz» und streifte danach die Themen: die Rolle des Stadtrates, wie hätte man es besser machen können, wie geht es nun weiter, welche Rolle nehmen die Medien ein, wie steht die FDP jetzt da; kehrte schliesslich wieder zurück zum Filz. Zu hören gab es dabei das, was auch in den vergangenen Tagen und Wochen immer wieder proklamiert wurde. So betonte etwa Pircher, dass «die ganze Sache ein schlechtes Licht auf alle Politiker und auf den Kanton Zug wirft». Und Jolanda Spiess hob noch einmal hervor, was ihre Partei schon seit langem fordert: «Das Vollamt muss jetzt her.» Die Frage, ob die Causa Romer nun eine Causa Zug ist, sprich, ob sie ein Auswuchs des «Zuger Filzes» oder doch eher ein Betriebsunfall ist, blieb bis zum Schluss fast gänzlich ungeklärt.

Die auf der Gästeliste aufgeführten Exekutivmitglieder Andreas Bossard und Dolfi Müller sowie die Präsidentin der Stadtzuger FDP Chris Œuvray blieben der Diskussion fern. Ihre Stühle blieben leer. Die Diskussion um die Teilnahme der beiden Vertreter der Exekutive im Vorfeld verlief denn auch beinahe hitziger als die eigentliche Debatte im Saal.

Samantha Taylor/bep

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