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Zug: Poesie zum Mitnehmen und Geniessen

Am Donnerstagabend durfte man wieder Gedichte pflücken und vorlesen. Highlight dieses Mal waren die Zuger Dichter Max Huwyler und Anita Schorno, die einige ihrer Gedichte vorlasen.
Vanessa Varisco
Beim Gedichte pflücken liest Max Huwyler seine eigenen Gedichte vor. (Bild: Jakob Ineichen (Zug, 5. Juli 2018))

Beim Gedichte pflücken liest Max Huwyler seine eigenen Gedichte vor. (Bild: Jakob Ineichen (Zug, 5. Juli 2018))

Aufgeklebt auf buntes Papier hängen die vielen Gedichte an den gespannten Leinen zwischen den Bäumen, zittern leicht im Wind und laden ein, gepflückt zu werden.

Trotz dichter Wolken am Himmel haben sich im intimen Rahmen einige Freunde der Poesie zusammengefunden und lauschen den Vorlesenden. So erwärmen die kunterbunten Gedichte die Herzen der Zuhörer und bringen den einen oder anderen zum Nachdenken. «Die Atmosphäre hier beim Gedichte pflücken unten am See ist ganz besonders», meint der Zuger Dichter Max Huwyler, der anlässlich dieser Veranstaltung drei neue Gedichte geschrieben hat und sie zur Begeisterung aller Anwesenden vorliest.

Wortgewandt und bildhaft präsentieren sich Huwylers Gedichte. Mit einem Auge fürs Detail berichtet er von Heimat, der Fremde, Menschen und ihren Geschichten. Dafür greift er auch zurück auf frühere Werke und liest aus «De Wind hed gcheert». Bereits das achte Jahr findet das «Gedichte pflücken» am Zugerseebecken statt.

Die Idee stammt aus Wien

Sigit Susanto hat die Idee aus Wien, wo er an einem Haus kleine Zettelchen mit Gedichten entdeckt hat. Diese Idee wollte er nach Zug bringen und so findet im Rahmen des Sommerprogramms der Jugendanimation Zug (Jaz) bei gutem Wetter jeden Donnerstag im Juli das Gedichte pflücken statt. «Ganz besonders freut mich, dass dieses Jahr die beiden Dichter ihre Werke vorlesen», erklärt Sigit Susanto. Doch nicht nur einheimische Gedichte werden vorgelesen, auch Englische oder Indonesische; sie handeln von Freundschaft, Sommer, Fern- oder Heimweh und halten so für jeden etwas bereit.

Stimmungsvolle Gedichte hat auch Anita Schorno im Gepäck. Sie versteht es, mit wenigen Worten ein eindrückliches Bild zu malen, und mit ihrer lebendigen Erzählweise fesselt sie das Publikum. Worte sind wie Flügel bei Anita Schorno, so hat sie auch ein Gedicht unter diesem Titel geschrieben und nimmt das Publikum mit auf eine luftige Reise. Das Gitarren- und Mundharmonikaspiel zur Poesie machen das Gedichte pflücken weiter zu einem einzigartigen Erlebnis.

Gedichte pflücken, 12., 19. und 26. Juli von 17 bis 21 Uhr beim Alpenquai Zug,
www.jaz-zug.ch

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