Pöstler-Unfall: Ablauf bleibt unklar

Einen Tag nach dem Unglücksfall eines Pöstlers vom Dienstag beginnt die Suche nach der Unfallursache. Antworten sind schwer zu finden.

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Die Unglücksstelle im Bahnhof Zug. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Die Unglücksstelle im Bahnhof Zug. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Der am Dienstag bei einem Zugunglück verletzte Pöstler liegt immer noch in einer Spezialklinik. Das bestätigt Marcel Schlatter, Mediensprecher der Zuger Strafverfolgungsbehörden, und sagt: «Er ist derzeit auch nicht zu einer Einvernahme fähig. Deshalb ist der Unfallhergang immer noch unklar.»

Erwiesen ist, dass der 47-Jährige nicht auf der Ausstiegsseite seine Pakete ausgeladen hat. Somit konnten die Zugbegleiter seine missliche Lage auch nicht erkennen. Wie der Geschäftsführer eines Zugwagenherstellers sagt, verfügten alle Züge über einen sogenannten Einklemmschutz. Auch sei es nicht möglich, mit geöffneten Türen einen Zug auf die Strecke zu schicken. Was genau schiefgelaufen sein könnte, will derzeit niemand sagen. Licht ins Dunkel soll die Schweizerische Unfalluntersuchungsstelle (Sust) bringen. Bis von dieser Behörde aber ein Bericht vorliegt, wird es laut dem Sust-Verantwortlichen drei bis vier Monate gehen.

Kaum zur Klärung beitragen können die Anwohner rund um den Bahnhof. Die Bewohner des Bahnhofparks, von wo aus man beste Sicht auf den Perron hat, haben offenbar nichts vom Unfall bemerkt.

Silvan Meier und Marco Morosoli

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