Politik
Bürgerliches Komitee setzt sich gegen das revidierte CO2-Gesetz ein

Das Zuger Komitee will vor allem bürgerliche Kreise aus FDP und Mitte ansprechen, aber auch Wähler der SP.

Merken
Drucken
Teilen

(rh) Kürzlich hat sich im Kanton Zug ein «Bürgerliches Komitee - Nein zum CO2-Gesetz» gebildet. Das Komitee will vor allem bürgerliche Kreise aus FDP und CVP-Die Mitte, aber auch Wähler der SP ansprechen. Das Co-Präsidium wird durch Bruno Pezzatti (FDP-Nationalrat 2011 bis 2019) und die ehemaligen Kantonsräte Konrad Studerus (CVP-Die Mitte) und Rudolf Balsiger (FDP) gebildet.

Das Nein-Komitee beurteilt die neue CO2-Vorlage laut Medienmitteilung als «unnötiges, teures und bürokratisches Umverteilungsgesetz». Die finanzielle Belastung für den Grossteil der Mieterschaft und die Bevölkerung, die auf das Auto angewiesen ist, sei «unsozial und rücksichtslos». Die Belastung der Flugtickets mit 30 bis 120 Franken schade den Schweizer Flughäfen und der Swiss und werde nach der Coronakrise zum weiteren Verlust von Tausenden von Arbeitsplätzen führen.

Die nach Annahme des CO2-Gesetzes weiter zunehmenden Stromimporte aus deutschen und polnischen Kohlekraftwerken verschlechterten überdies die Klimabilanz. Der überhastete Ersatz der fossilen Energieträger im Gebäude- und Verkehrsbereich mittels Wärmepumpen und Elektromobilität gefährde zudem die kritische Stromversorgungslage im Winter.