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POLIZEI: 1000 Franken bei grösseren Unfällen – 780 Franken in der Ausnüchterungszelle

Der Zuger Regierungsrat hat Kostenpauschalen für Polizeieinsätze bzw. den Aufwand für die Polizei festgelegt. Je nach Schwere des Delikts, wirds teuer.
Dieser Verkehrsunfall in Allenwinden forderte zwei Verletzte. Ein Helikopter der Alpine Air Ambulance brachte die Verletzte ins Spital. (Bild: Zuger Polizei (Allenwinden, 15. Juli 2017))

Dieser Verkehrsunfall in Allenwinden forderte zwei Verletzte. Ein Helikopter der Alpine Air Ambulance brachte die Verletzte ins Spital. (Bild: Zuger Polizei (Allenwinden, 15. Juli 2017))

Der Zuger Kantonsrat hat mit dem Sparpaket 2018 beschlossen, dass die Verursacher von Polizeieinsätzen den Aufwand in bestimmten Fällen ersetzen. Der Zuger Regierungsrat hat nun die Pauschalen festgelegt, wie er am Mittwoch in einer Mitteilung schreibt.

Rund 90 Prozent der Verkehrsunfälle im Kanton Zug seien kleine bis mittlere Ereignisse, die der Polizei weniger als vier Stunden Aufwand verursachen. Diese Kosten trägt die öffentliche Hand.

Bei grösseren Verkehrsunfällen werden den rechtskräftig bestimmten Verursachern für die Verkehrsregelung und die Aufräumarbeiten künftig je nach Zeitaufwand 600 oder 1000 Franken, bei ausserordentlich grossen Ereignissen pauschal 2500 oder 6000 Franken verrechnet. Eine Ausnüchterung in Polizeigewahrsam kostet bis zu 780 Franken. Die Änderungen gelten ab 1. Januar 2018.

pd/rem

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