Polizei kontrolliert Licht an Velos und Mofas

Licht an Velos und Mofos schützt nicht nur die Lenker, sondern ist auch gesetzlich vorgeschrieben. Die Zuger Polizei wird in den kommenden Wochen die Beleuchtung an Velos und Mofas gezielt kontrollieren.

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Licht am Velo vermindert das Unfallrisiko. (Bild: Archiv Neue LZ)

Licht am Velo vermindert das Unfallrisiko. (Bild: Archiv Neue LZ)

Als Velofahrer gehört man zu den schwächsten Verkehrsteilnehmern. Velos müssen von Gesetzes wegen über eine Beleuchtung sowie über Reflektoren vorne, hinten und an den Pedalen verfügen. Das Licht muss vorne weiss und hinten ruhend rot leuchten. Blinklichter sind nicht zulässig, heisst es in einer Medienmitteilung der Zuger Polizei vom Mittwoch. Ab Montag, 14. November, wird die Zuger Polizei auf dem ganzen Kantonsgebiet Velos und Mofas gezielt auf deren Beleuchtung kontrollieren.

Ohne Licht ein höheres Unfallrisiko

Ohne Beleuchtung haben Velofahrer gemäss der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) nachts ein dreimal höheres Unfallrisiko als am Tag. Bei Regen, Schnee und Gegenlicht erhöht es sich sogar bis auf das Zehnfache. Mit fehlendem oder ungenügendem Licht nimmt ein Autofahrer einen Velofahrer erst aus 25 Metern Entfernung wahr. Unter Umständen zu wenig, um eine Kollision verhindern zu können.

pd/zim